fynk vs Agiloft.

fynk und Agiloft verwalten beide Verträge vom Entwurf bis zur Verlängerung, und beide bringen KI-Prüfung mit. Agiloft passt zu Organisationen, deren Prozesse eine konfigurierbare No-Code-Plattform und eine begleitete Einführung von rund 14 Wochen brauchen. fynk passt zu Teams, die die Signatur im selben Abonnement, veröffentlichte Preise und eine Einrichtung im Self-Service wollen. Verglichen über Vertragsmanagement, KI, Signaturen, Hosting, Preise und Einführung.

Von Felix Scholz, fynkZuletzt geprüft
fynk

fynk

Vertragsmanagement mit integrierter E-Signatur und KI-Assistent.

Kategorie
CLM mit E-Signatur
Hosting
Europäischer Wirtschaftsraum (AWS)
Signaturniveaus
EES, FES, QES
Preismodell
Pro Nutzer, unbegrenzte Dokumente
Einstiegspreis
Ab 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)
Am besten für
Europäische Teams, die Verträge, KI und eIDAS-Signatur (bis QES) in einem System mit transparenten Preisen pro Nutzer wollen

Agiloft

Konfigurierbare No-Code-CLM-Plattform für Konzerne, mit KI-Vertragsprüfung über das Produkt Astra.

Kategorie
Enterprise-CLM
Hosting
AWS (US, EU, CA, AU)
Signaturniveaus
Über DocuSign / Adobe Sign
Preismodell
Individuelles Angebot
Einstiegspreis
Auf Anfrage
Am besten für
große Organisationen mit komplexen, individuellen Vertragsprozessen und Budget für eine begleitete Einführung

Nimm fynk, wenn

  • Vertrag und eIDAS-Signatur bis QES in einem System liegen sollen, in einem Abonnement und ohne zweite Signaturlizenz.
  • Ihr euch im Self-Service einrichten und den ersten Vertrag in derselben Woche verschicken wollt, nicht nach einem 14-wöchigen Einführungsprojekt.
  • Ihr veröffentlichte Preise pro Nutzer wollt, die sich vor dem ersten Vertriebsgespräch budgetieren lassen.
  • EU-Hosting als Standard eine Anforderung ist und keine Region, nach der ihr fragen müsst.
  • Euer Team auf Deutsch arbeitet und die Oberfläche deutsch sein soll, ohne dass ihr sie selbst übersetzt.

Nimm Agiloft, wenn

  • Eure Vertragsprozesse zu speziell für ein Standardwerkzeug sind und ihr sie in einer konfigurierbaren No-Code-Plattform abbilden wollt.
  • Budget und Leute für eine partnergestützte Einführung da sind und das System um euch herum gebaut werden soll.
  • Ihr einen SOC-2-Typ-II-Bericht braucht, nicht nur ISO 27001.
  • Eure Daten in den USA, in Kanada oder in Australien liegen müssen statt in Europa.
  • Ihr bereits mit DocuSign unterschreibt und das CLM dieses bestehende Konto nutzen soll.
  • Ihr eine dokumentierte REST-API und eine native Salesforce-App als Teil des CLM wollt.
Funktion für Funktion

fynk vs Agiloft: der vollständige Vergleich.

Gruppiert nach den Bereichen, die diese Entscheidungen bestimmen. Wo eine Funktion existiert, aber über ein separates Produkt oder eine Drittanbieter-Integration läuft, ist sie als teilweise markiert.

FunktionfynkAgiloft
Vertragslebenszyklus
Zentrales ArchivJa (Document Hub)Inklusive
Redlining und VerhandlungJaÜber Word-Add-in
Freigabe-WorkflowsJaInklusive
Verlängerungen und FristenJa, mit ErinnerungenInklusive
VolltextsucheJa, inkl. OCRInkl. OCR
KI
Metadaten-Extraktion beim ImportJa, KI-gestütztInklusive
Fragen über das gesamte ArchivJa (KI-Assistent)Inklusive
Prüfung gegen euer PlaybookJa, eigene PlaybooksInklusive
Signaturen
SignaturniveausEES, FES, QESÜber DocuSign / Adobe Sign
SignaturreihenfolgeJaÜber DocuSign
Sicherheit und Kommerzielles
EU-Hosting standardmäßigJa (EWR)EU-Region verfügbar
Hosting-RegionenEuropäischer Wirtschaftsraum (AWS)AWS (US, EU, CA, AU)
SOC-2-BerichtNeinTyp II
Deutsche OberflächeJa (DE, EN)Übersetzungsdateien
Öffentliche APIAb Business-TarifREST-API
CRM-IntegrationenSalesforce, Pipedrive, HubSpot, AttioSalesforce

Jede Zelle ist an den öffentlichen Seiten des jeweiligen Anbieters geprüft. Links und Prüfdaten stehen in den Quellen unten.

Wo sich fynk und Agiloft wirklich unterscheiden.

Ein Abonnement oder zwei.

Agiloft hat keine eigene E-Signatur. Unterschrieben wird über die Integration mit DocuSign oder Adobe Sign, und ein Adobe-Sign-Konto für Agiloft muss ausschließlich dafür genutzt werden. Welche Signaturniveaus ihr bekommt, hängt also vom separat lizenzierten Signaturtarif ab. In fynk liegen Vertragsmanagement und Signatur in einem Tarif, mit EES, FES und QES. Wer DocuSign oder Adobe Sign ohnehin nutzt und zufrieden ist, zahlt für den Agiloft-Aufbau wenig drauf. Wer nicht, hat mit fynk einen Vertrag statt zwei.

Was ihr damit tun solltet

Rechnet die Lizenz für DocuSign oder Adobe Sign in die Agiloft-Gesamtkosten ein, und wenn ihr QES braucht, fragt nach, welche Signaturniveaus die Integration unterstützt.

Einführung: konfigurierte Plattform oder eingerichtetes Produkt.

Der Einführungsplan von Agiloft reicht von Discovery-Workshops in den Wochen 1 bis 4 bis zum Go-live in Woche 14. Dafür wird die Plattform um eure Tabellen, Workflows und Freigabewege herum konfiguriert. fynk richtet ihr in Minuten im Self-Service ein, und es ist live, sobald eure Vorlagen drin sind. Für Organisationen, deren Prozesse wirklich in kein Standardwerkzeug passen, ist die Konfigurierbarkeit von Agiloft das Projekt wert. Für alle anderen ist das Projekt der Preis.

Was ihr damit tun solltet

Schreibt die drei Prozesse auf, die euer Vertragswesen ungewöhnlich machen. Sprengt keiner davon einen Standard-Workflow, braucht ihr kein 14-Wochen-Projekt.

KI auf beiden Seiten, und wo Astra hingehört.

Beide Produkte enthalten KI-Extraktion, Fragen über das gesamte Archiv und die Prüfung gegen eure Playbooks. Laut Agiloft gehört die KI zum CLM-Basispaket. Dieselbe Engine verkauft Agiloft als eigenständiges Produkt namens Astra, mit einem kostenlosen Tarif von 1.000 Credits im Monat, der direkt in Microsoft Word arbeitet. In der Einrichtungsdokumentation von Agiloft steht, dass für Ask AI eine eigene ConvoAI-Lizenz nötig ist. Prüft also, ob sie im Angebot enthalten ist. fynk enthält KI-Credits in jedem Tarif, im Essential-Tarif 150 pro Nutzer und Monat. Wenn eure Juristen in Word prüfen, passt das Add-in von Agiloft besser. Wenn die Fragen über ein Archiv beantwortet werden sollen, das auch die Signaturen enthält, passt fynk besser.

Hosting und Sprache für DACH-Teams.

fynk hostet standardmäßig im Europäischen Wirtschaftsraum und liefert die Oberfläche auf Deutsch und Englisch. Agiloft läuft auf AWS mit Regionen in den USA, Kanada, Australien, Irland und Deutschland, nennt die EU aber nicht als Standard. Der Auftragsverarbeitungsvertrag führt für einige Komponenten eine Verarbeitung in den USA auf, darunter die Word-Dienste und die Adobe-Sign-Integration. Deutsch kommt als Sprachdatei, die systemspezifischen Texte müssen pro System übersetzt werden. Für ein DACH-Team gewinnt hier fynk. Für eine Gruppe, deren Daten in den USA, Kanada oder Australien liegen müssen, gewinnt Agiloft.

Kostenmodell

Agiloft Preise und Kosten im Vergleich zu fynk.

Einstiegspreise zum Prüfdatum und die Mechanik darunter, die mehr zählt als die Zahl in der Überschrift.

Wofür ihr zahltfynkAgiloft
PreismodellPro Nutzer, unbegrenzte DokumenteIndividuelles Angebot
EinstiegspreisAb 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)Auf Anfrage
E-SignaturCLM und Signatur in einem TarifE-Signatur separat lizenziert
KI-FunktionenEnthaltenInklusive
Kostenloser TarifJa, 1 NutzerNur Astra (KI)
Self-Service-AnmeldungJaNur Astra
Zeit bis zum Go-liveMinuten, Self-Serviceca. 14 Wochen
Wo die Rechnung wächstMit der TeamgrößeIndividuelles Angebot, Preiseinheit nicht veröffentlicht, dazu eine separate Signaturlizenz

Der Einstiegspreis von fynk gilt pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung für Essential, den günstigsten bezahlten Tarif. Agiloft CLM, das Produkt, mit dem ein fynk-Interessent vergleicht, gibt es nur auf Anfrage. Veröffentlichte Preise hat Agiloft nur für das separate KI-Produkt Astra. Lasst euch von beiden Anbietern eure echte Teamgröße und euer Volumen anbieten.

In der Praxis

Der Wechsel von Agiloft zu fynk in der Praxis.

Der Abschied von Agiloft ist vor allem ein Datenprojekt, weil das System um euren Prozess herum konfiguriert wurde und nicht als fertiges Produkt kam. Die Arbeit steckt an drei Stellen: in den Feldern und Workflows, die ihr gebaut habt, in der separaten Signaturlizenz und in der Salesforce-Anbindung, mit der der Vertrieb jeden Tag arbeitet.

Geht von den Agiloft-Feldern aus, die wirklich genutzt werden.

Tabellen, Felder und Workflows in Agiloft wurden für euch gebaut, von euren Admins oder einem Implementierungspartner. Außerhalb eures Teams weiß deshalb niemand, welche davon noch zählen. Listet vor dem Export die Felder auf, an denen Berichte, Fristenalarme und Freigaben hängen, und die Workflows, die tatsächlich noch laufen. Diese Liste ist meist deutlich kürzer als die Konfiguration, und genau sie baut ihr in fynk als Metadaten und Freigabewege nach. Der Rest ist Historie, die ihr archiviert, keine Logik, die ihr neu erfindet.

So kommen Datensätze und Anhänge aus Agiloft heraus.

Der dokumentierte Weg führt über die API. Agiloft dokumentiert REST- und SOAP-APIs mit OAuth-2.0-Zugriff sowie Dokumentaktionen wie OCR und Formatkonvertierung, über die sich Vertragsdatensätze samt Anhängen abrufen lassen. Fragt Agiloft oder euren Partner, ob eure Edition zusätzlich einen Massenexport bietet, und plant den Abzug mit denen, die das System konfiguriert haben, denn sie wissen, in welchen Tabellen die unterschriebenen Fassungen liegen. Zieht die PDFs zusammen mit ihren Feldwerten und gleicht die Anzahl mit Agiloft ab, bevor ihr den Zugang kündigt.

Zwei Verträge laufen aus: Agiloft und die Signaturlizenz.

Agiloft unterschreibt über DocuSign oder Adobe Sign, und ein Adobe-Sign-Konto für Agiloft darf nur dafür genutzt werden. Der Wechsel betrifft deshalb zwei Verträge mit zwei Verlängerungsterminen. Prüft, bevor einer davon endet, wo die Signaturzertifikate der bisherigen Verträge liegen: im Agiloft-Datensatz, im Signaturkonto oder in beiden. Exportiert sie von dort, wo sie liegen. In fynk sind EES, FES und QES im Tarif enthalten, die Signaturlizenz kann also mit Agiloft enden, es sei denn, andere Teams nutzen das DocuSign-Konto für ihre eigene Arbeit weiter.

Baut die Salesforce-Strecke vor dem Stichtag neu.

Mit der Agiloft-App für Salesforce fordert der Vertrieb Verträge direkt in Salesforce an, prüft und verfolgt sie dort. Gerade diese Leute öffnen Agiloft selbst kaum und merken den Wechsel trotzdem als Erste. fynk bindet Salesforce ab Essential an, REST-API und Webhooks gibt es ab Business. Das zählt, wenn heute Rezepte im Integration Hub von Agiloft weitere Systeme versorgen. Legt einen Stichtag fest, ab dem neue Verträge in fynk beginnen, und lasst alles, was schon in der Freigabe oder im Signaturlauf ist, in Agiloft zu Ende laufen. So testet ihr beide Strecken, solange die alte noch funktioniert.

Wann ihr besser bei Agiloft bleibt.

Wenn eure Prozesse auf eigenen Tabellen und Integrationen ruhen, deren Aufbau Monate gedauert hat, wenn der Einkauf einen SOC-2-Typ-II-Bericht verlangt oder wenn eure Daten in den USA, in Kanada oder in Australien bleiben müssen, kostet der Wechsel mehr, als er bringt. fynk ist nach ISO 27001 zertifiziert, hat aber keinen SOC-2-Bericht und hostet im Europäischen Wirtschaftsraum. Keine dieser drei Lücken schließt sich also durch den Wechsel. In diesen Fällen passt Agiloft besser, und das sollte vor dem Export feststehen, nicht mittendrin.

"Unterschätze nicht den Wert von moderner, intuitiver Benutzerführung. Die Leute sagen: fynk macht so viel Spaß. Vertragsarbeit fühlt sich damit richtig gut an. Das beschleunigt die Akzeptanz, und genau deshalb vertrauen wir fynk für unsere Vertrags-Workflows im ganzen Unternehmen."

Elisa Prößdorf Legal Solutions Manager at Unite
Quellen

Woher diese Angaben stammen.

  • fynk [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16]
  • Agiloft [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15]

Eine Angabe stimmt nicht mehr? Schreibt an [email protected] , dann prüfen wir die Zeile neu.

Häufige Fragen zu fynk vs Agiloft.

  • Für Vertragsmanagement mit integrierter Signatur ja. Für Prozesse, die in eigenen Tabellen und Workflows abgebildet sind, für eine SOC-2-Typ-II-Anforderung oder für Hosting in den USA, Kanada oder Australien passt Agiloft besser.

  • Agiloft ist ein Enterprise-CLM auf einer konfigurierbaren No-Code-Plattform, auf der Kunden Tabellen, Workflows und Layouts an ihren eigenen Prozess anpassen. Es läuft auf AWS, unterschreibt über DocuSign oder Adobe Sign und bringt KI-Vertragsprüfung über das Produkt Astra mit.

  • Agiloft veröffentlicht keine Preise für sein CLM. Die Preisseite ist ein Kontaktformular und nennt auch nicht die Einheit, nach der abgerechnet wird, der Betrag kommt also aus einem Angebot nach einer Demo. Lasst euch im Angebot das CLM selbst und die ConvoAI-Lizenz, die laut Einrichtungsanleitung von Agiloft für Ask AI nötig ist, getrennt ausweisen, und fragt, ob die rund 14-wöchige Einführung extra berechnet wird. Die Lizenz für DocuSign oder Adobe Sign ist ein eigener Kostenpunkt, und veröffentlichte Preise hat Agiloft nur für das eigenständige KI-Produkt Astra.

  • Astra ist das KI-Produkt von Agiloft für die Vertragsprüfung. Einzeln gekauft gibt es einen kostenlosen Tarif mit 1.000 Credits im Monat und bis zu drei eigenen Playbooks, Pro ab 120 $ im Monat und Advanced auf Anfrage. Aktuelle Kunden von Agiloft CLM erhalten Astra über das Paket AI on the Inside.

  • fynk veröffentlicht seine Preise: Essential beginnt bei 19 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, mit unbegrenzten Dokumenten im Rahmen einer Fair-Use-Regel. Agiloft CLM gibt es auf Anfrage, und für die Signatur kommt eine separate Lizenz für DocuSign oder Adobe Sign dazu. Holt ein Angebot ein und rechnet die Signaturlizenz dazu, bevor ihr vergleicht.

  • Nein, nicht nativ. Agiloft CLM ist für die Signatur mit DocuSign und Adobe Sign integriert, die verfügbaren Signaturniveaus hängen also von diesem Tarif ab. fynk enthält EES, FES und QES im selben Abonnement wie das Vertragsmanagement.

  • fynk richtet ihr im Self-Service in Minuten ein, während Agilofts eigener Einführungsplan den Go-live in Woche 14 vorsieht. Zeit kostet vor allem, die in Agiloft konfigurierten Tabellen und Workflows auf Vorlagen, Freigaben und Metadaten in fynk abzubilden und Datensätze samt Anhängen über die APIs von Agiloft oder einen Partner herauszuholen. Lasst beide Systeme einen Monat parallel laufen.

Noch Fragen?

Vergleich es mit euren eigenen Verträgen.

Importiert, was ihr im letzten Quartal unterschrieben habt, und stellt fynk eine Frage dazu. Schneller als jede Vergleichstabelle.