Contractbook, seit Juni 2025 Teil der Scrive-Gruppe, dokumentiert, wie Daten das Produkt verlassen. Beim Wechsel geht es deshalb weniger darum, ob ihr exportieren könnt, als darum, was jeder Export zurücklässt. Den Zeitplan geben der Jahrestarif und sein Vertragskontingent vor.
Das Jahreskontingent bestimmt den Termin.
Contractbook rechnet jährlich ab und begrenzt die unterschriebenen Verträge pro Jahr: 100 in Essential, 350 in Centralize, 500 in Accelerate. Ist die Grenze erreicht, verweist die Preis-FAQ auf den nächsthöheren Tarif, nicht auf einen Aufpreis pro Vertrag. Nähert sich euer Team vor der Verlängerung der Grenze, verschickt neue Verträge ab diesem Punkt aus fynk. Sonst zahlt ihr den größeren Tarif nur, um ein Jahr zu Ende zu bringen, das ihr ohnehin verlasst. fynk kennt kein Vertragskontingent: Dokumente sind im Rahmen einer Fair-Use-Regel unbegrenzt, und die Rechnung folgt der Zahl der Nutzer.
Den Gesamtexport früh beim Contractbook-Support anfragen.
Den vollständigen Export aller Dokumente stellt der Contractbook-Support auf Anfrage zusammen und liefert ihn als Google-Drive-Ordner. Fragt ihn deshalb an, sobald die Entscheidung steht und das Konto noch aktiv ist, und gleicht die Lieferung danach mit der Vertragsliste in der Contract View ab. Einzelne Verträge lassen sich zusätzlich als PDF herunterladen, das ist der Rückweg für alles, was fehlt.
Was der CSV-Export von Contractbook zurücklässt.
In Centralize und Accelerate exportiert die Contract View die Vertragsdaten als CSV, allerdings ohne Tags, Ordner, Aufgaben und Kommentare. In Essential fragt ihr am besten den Support, was möglich ist. Erinnerungen führt Contractbook als Aufgaben. Haltet also jede offene Verlängerungs- und Kündigungserinnerung fest, bevor ihr geht, und notiert, welche Ordner zu Tags werden sollen. In fynk wird jeder importierte Vertrag gelesen, Termine, Parteien und Werte kommen als Felder zurück, und darauf setzt ihr die neuen Erinnerungen auf. Weil fynk dieses Lesen über monatliche KI-Kredite pro Nutzer abrechnet, plant ein großes Archiv lieber als mehrere Importe statt als einen.
Vorlagen und CRM-Anbindungen baut ihr von Hand neu.
Entwürfe und Vorlagen kommen als .docx heraus, Datenfelder und Änderungsvorschläge werden dabei zu reinem Text. Mit 5 bis 25 Vorlagen je Tarif ist der Bestand überschaubar, aber jedes Feld muss in fynk neu gesetzt werden. Bei den Integrationen ist es ähnlich: HubSpot und Pipedrive laufen in Accelerate, Salesforce und die API sind dort kostenpflichtige Add-ons. fynk verbindet Salesforce und Pipedrive ab Essential. Wer HubSpot nativ, die REST-API oder Webhooks braucht, landet bei Business. Kalkuliert also mit dem Tarif, den eure Integrationen tatsächlich verlangen.
Wann ihr besser bei Contractbook bleibt.
Wenn die meisten eurer Gegenparteien mit MitID oder skandinavischer BankID unterschreiben, wenn der Einkauf auf einem SOC-2-Bericht besteht, oder wenn ihr bereits mit Scrive unterschreibt und euer Volumen ins Jahreskontingent von Contractbook passt, kostet euch der Wechsel mehr, als er zurückgibt. Das gilt auch für ein kleines Team, dem zehn Nutzer in einer Pauschale mehr bringen als eine unbegrenzte Zahl von Verträgen. Dann bleibt bei Contractbook und stellt die Frage neu, wenn das Kontingent oder die nächste Verlängerung sie erzwingt.