Quittung Vorlage: Zahlung schnell und sicher bestätigen
Quittung
Quittung Nr. Quittungsnummer
Zahlungsempfänger (Name), Zahlungsempfänger (Adresse (einzeilig)), bestätigt, von
Zahler (Name), Zahler (Adresse (einzeilig))
den Betrag von Betrag (in Worten: Betrag in Worten) erhalten zu haben.
Zahlungsart: Zahlungsart
Zahlungsdatum: Zahlungsdatum
Verwendungszweck: Verwendungszweck
Umsatzsteuer
Ort, Datum: Ort, Datum
Zahlungsempfänger
NexaCloud Ltd.
Signatur ausständig
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Was auf eine Quittung gehört, wie sie sich von einer Rechnung unterscheidet, wie du die Umsatzsteuer richtig angibst und wie lange du Quittungen aufbewahren musst.
Quittung
Das schriftliche Empfangsbekenntnis des Gläubigers über eine erhaltene Leistung, meist eine Zahlung (§ 368 BGB). Der Schuldner kann die Quittung verlangen, wenn er zahlt, und trägt die Kosten dafür (§ 369 BGB).
Die kurze Antwort
Eine Quittung ist eine schriftliche Empfangsbestätigung über eine Zahlung (§ 368 BGB). Wer Geld bekommt, muss sie auf Verlangen ausstellen.
Auf jede Quittung gehören: Name des Zahlungsempfängers, Name des Zahlers, Betrag in Ziffern und Worten, Grund der Zahlung, Datum und Unterschrift. Für die Buchhaltung kommen Quittungsnummer und Umsatzsteuer dazu.
Bis 250 EUR brutto kann eine Quittung als Kleinbetragsrechnung gelten, wenn Steuersatz und Leistung darauf stehen.
Als Kleinunternehmer weist du keine Umsatzsteuer aus. Steht sie trotzdem drauf, musst du sie ans Finanzamt zahlen.
Aufbewahren musst du Quittungen als Buchungsbeleg acht Jahre lang.
Was muss auf eine Quittung?
Eine Quittung ist nur so gut wie die Angaben darauf. Damit sie als Beweis und als Beleg fürs Finanzamt taugt, braucht sie diese Punkte:
die Überschrift Quittung und eine fortlaufende Quittungsnummer
Name und Anschrift des Zahlungsempfängers, also deine
Name des Zahlers
Betrag in Ziffern und in Worten, damit niemand eine Null ergänzen kann
Zahlungsart, zum Beispiel bar, per Überweisung oder Karte
Zahlungsdatum
Grund der Zahlung: wofür bezahlt wurde, mit Menge und Art der Ware oder Leistung
Umsatzsteuer: Steuersatz oder Hinweis, dass keine Umsatzsteuer enthalten ist
Ort, Datum und Unterschrift des Zahlungsempfängers
Die Vorlage auf dieser Seite enthält alle diese Felder. Zu jedem Feld gibt es eine kurze Frage, sodass du nichts vergisst.
Muster: Quittung mit Beispiel
So sieht eine ausgefüllte Quittung aus, hier für einen Kunden, der eine Reparatur bar bezahlt:
Quittung Nr. Q-2026-014
Malerbetrieb Schmidt, Lindenweg 4, 80331 München, bestätigt, von
Julia Becker, Ahornstraße 12, 80335 München,
den Betrag von 238,00 EUR (in Worten: zweihundertachtunddreißig Euro) erhalten zu haben.
Zahlungsart: in bar
Zahlungsdatum: 23.10.2026
Verwendungszweck: Ausbesserung Wandputz Flur, 2 Arbeitsstunden inkl. Material
Im Betrag sind 19 % Umsatzsteuer enthalten.
Beide Dokumente klingen ähnlich, haben aber einen anderen Zweck:
Quittung
Rechnung
Kleinbetragsrechnung
Wozu
bestätigt, dass bezahlt wurde
fordert zur Zahlung auf
Rechnung über einen kleinen Betrag
Wann
nach der Zahlung
vor oder bei der Zahlung
bei Beträgen bis 250 EUR brutto
Pflichtangaben
wenige, gesetzlich kaum vorgegeben
vollständig nach § 14 UStG, mit Steuernummer und Rechnungsnummer
vereinfacht nach § 33 UStDV
E-Rechnung zwischen Firmen
nicht nötig
seit 2025 Schritt für Schritt Pflicht
ausgenommen
In der Praxis kommt beides oft zusammen: Du stellst eine Rechnung aus, und wenn dein Kunde bar zahlt, bestätigst du den Empfang mit einer Quittung. Bei kleinen Beträgen erledigt eine Quittung beides auf einmal.
Umsatzsteuer auf der Quittung
Wie du die Umsatzsteuer angibst, hängt davon ab, was du verkaufst und ob du umsatzsteuerpflichtig bist:
19 %: der Regelsteuersatz, für die meisten Waren und Dienstleistungen.
7 %: der ermäßigte Satz, zum Beispiel für viele Lebensmittel, Bücher und Übernachtungen.
Keine Umsatzsteuer: wenn du Kleinunternehmer bist oder die Leistung steuerfrei ist. Als Kleinunternehmer ergänzt du den Satz „Kein Ausweis der Umsatzsteuer, da Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG.“
Vorsicht: Weist du auf einer Quittung Umsatzsteuer aus, obwohl du keine erheben darfst, schuldest du diesen Betrag trotzdem dem Finanzamt (§ 14c UStG). Das gilt auch für versehentlich falsch angegebene Steuersätze.
Quittung bei Privatverkauf
Auch unter Privatleuten ist eine Quittung sinnvoll, etwa beim Verkauf eines Fahrrads, eines Sofas oder eines Autos. Hier fällt keine Umsatzsteuer an, wähle also „Der Betrag enthält keine Umsatzsteuer“. Beim Autoverkauf ersetzt die Quittung aber nicht den Kfz-Kaufvertrag: Der Vertrag regelt Zustand, Mängel und Übergabe, die Quittung bestätigt nur die Zahlung.
Wer Geld erhält, muss auf Verlangen des Zahlers eine Quittung ausstellen (§ 368 BGB). Der Zahler darf sogar mit der Zahlung warten, bis er die Quittung bekommt. Die Kosten für die Quittung trägt allerdings der Zahler (§ 369 BGB), in der Praxis spielt das kaum eine Rolle.
Für Unternehmen mit Kasse gilt zusätzlich die Belegausgabepflicht: Wer ein elektronisches Kassensystem nutzt, muss jedem Kunden einen Beleg anbieten, auf Papier oder digital.
Wie lange muss ich Quittungen aufbewahren?
Quittungen sind Buchungsbelege. Seit 2025 gilt für sie eine Aufbewahrungsfrist von acht Jahren, vorher waren es zehn. Die Frist beginnt am Ende des Jahres, in dem die Quittung ausgestellt wurde. Eine Quittung aus dem Oktober 2026 darfst du also ab dem 1. Januar 2035 vernichten.
Digitale Quittungen kannst du digital aufbewahren. Wichtig ist, dass sie unverändert bleiben und du sie jederzeit wiederfindest.
Quittung mit fynk erstellen
Mit fynk stellst du Quittungen aus, ohne Papierblock und ohne Word-Datei. So geht es im kostenlosen Plan:
Vorlage öffnen und Betrag, Zahlungsart, Datum und Zweck eintragen. Deine Firmendaten stehen schon drin.
Unterschreiben: Speichere deine Unterschrift einmal als eigene E-Signatur, dann setzt du sie bei jeder Quittung mit einem Klick.
Senden und ablegen: Dein Kunde bekommt die Quittung als PDF, und du findest alle Quittungen im Document Hub wieder, wenn die Steuerberatung danach fragt.
Ziehst du regelmäßige Beträge ein, statt sie bar zu kassieren, passt das SEPA-Lastschriftmandat besser.
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Schreib oben ‚Quittung‘ und eine Nummer. Dann folgen dein Name und deine Anschrift, der Name des Zahlers, der Betrag in Ziffern und Worten, die Zahlungsart, das Datum und wofür bezahlt wurde. Gib an, ob Umsatzsteuer enthalten ist, und unterschreib mit Ort und Datum.
Ja. Jeder, der Geld bekommt, kann und muss auf Verlangen eine Quittung ausstellen. Als Privatperson lässt du die Umsatzsteuer weg und gibst an, dass der Betrag keine Umsatzsteuer enthält.
Eine Quittung sollte vom Zahlungsempfänger unterschrieben sein, sonst ist sie als Beweis kaum etwas wert. Digital unterschriebene Quittungen sind im Geschäftsalltag üblich. Verlangt dein Kunde ausdrücklich eine Quittung auf Papier, stellst du sie ihm so aus.
Nicht unbedingt. Eine Quittung bestätigt eine Zahlung, eine Rechnung fordert sie an. Bei Beträgen bis 250 EUR brutto kann eine Quittung aber als Kleinbetragsrechnung gelten, wenn sie den Namen und die Anschrift des Ausstellers, das Datum, die Leistung und den Steuersatz enthält.
Wenn du umsatzsteuerpflichtig bist und die Quittung als Beleg für die Buchhaltung dient, ja: mit Steuersatz oder Steuerbetrag. Als Kleinunternehmer oder Privatperson weist du keine Umsatzsteuer aus. Steht sie trotzdem drauf, musst du sie ans Finanzamt abführen.
Als Buchungsbeleg acht Jahre, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem die Quittung ausgestellt wurde. Bis Ende 2024 galten zehn Jahre. Privatleute müssen nichts aufbewahren, sollten Quittungen für teure Käufe und Garantiefälle aber behalten.
Ja. Du kannst sie digital ausfüllen, elektronisch unterschreiben und als PDF senden, und das Finanzamt erkennt digitale Belege an. Für die Buchhaltung musst du sie unverändert digital aufbewahren. Besteht dein Kunde auf Papier, druckst du sie aus und unterschreibst von Hand.
Damit niemand den Betrag nachträglich ändern kann, etwa aus 50 EUR durch eine zusätzliche Null 500 EUR macht.