Hiermit bestätige ich als Vermieter, dass der Mieter alle Zahlungen aus dem Mietverhältnis, insbesondere Miete und Nebenkostenvorauszahlungen, bis einschließlich Gezahlt bis vollständig geleistet hat. Zum Zeitpunkt der Ausstellung bestehen keine Mietrückstände.
Betriebskosten
Diese Bescheinigung gibt den Stand am Tag der Ausstellung wieder. Sie ist kein Verzicht auf Forderungen, die erst später fällig oder bekannt werden, zum Beispiel aus einer noch ausstehenden Betriebskostenabrechnung oder wegen Schäden an der Wohnung.
Ort, Datum: Ort der Ausstellung, Datum der Ausstellung
Vermieter
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Signatur ausständig
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Was in die Bescheinigung gehört, ob Vermieter sie ausstellen müssen, wie sie sich dabei absichern und welche Alternativen es für Mieter gibt.
Mietschuldenfreiheitsbescheinigung
Eine freiwillige, schriftliche Erklärung des Vermieters, dass der Mieter bis zu einem bestimmten Stichtag alle Zahlungen aus dem Mietverhältnis geleistet hat und keine Mietrückstände bestehen. Sie dient dem Mieter als Nachweis gegenüber einem neuen Vermieter.
Die kurze Antwort
Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist eine Bestätigung des Vermieters, dass der Mieter alle Mieten gezahlt hat und keine Rückstände bestehen. Neue Vermieter verlangen sie oft bei der Wohnungsbewerbung.
Rein gehören: Vermieter, Mieter, Anschrift der Wohnung, Mietbeginn, Höhe der Miete, bis wann alles gezahlt ist, der Stand der Betriebskosten, Datum und Unterschrift.
Pflicht ist sie nicht. Der Bundesgerichtshof hat 2009 entschieden, dass Mieter keinen Anspruch darauf haben (BGH, VIII ZR 238/08).
Absichern: Als Vermieter solltest du klarstellen, dass die Bescheinigung kein Verzicht auf spätere Forderungen ist, etwa aus der nächsten Nebenkostenabrechnung.
Alternative für Mieter: Quittungen über die Mietzahlungen, die der Vermieter auf Verlangen ausstellen muss (§ 368 BGB), oder Kontoauszüge.
Was steht in einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?
Ein gesetzliches Muster gibt es nicht. Eine Bescheinigung, die ein neuer Vermieter ernst nimmt, enthält diese Punkte:
Vermieter mit Name und Anschrift, bei einer Hausverwaltung deren Daten
Mieter mit Namen, bei mehreren Mietern alle
Anschrift der Wohnung
Mietbeginn und ob das Mietverhältnis weiterläuft oder gekündigt ist
Höhe der monatlichen Miete, damit der neue Vermieter sieht, welche Beträge verlässlich gezahlt wurden
Stichtag: bis zu welchem Datum alle Zahlungen eingegangen sind
Stand der Betriebskosten: ob alle Abrechnungen ausgeglichen sind oder eine noch aussteht
Hinweis, dass kein Verzicht vorliegt
Ort, Datum und Unterschrift des Vermieters
Die Vorlage enthält alle diese Angaben. Für den Stand der Betriebskosten wählst du aus drei festen Formulierungen, je nachdem, ob alles abgerechnet ist, eine Abrechnung aussteht oder es noch keine gab.
Muss der Vermieter eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ausstellen?
Nein. Der Bundesgerichtshof hat am 30. September 2009 entschieden, dass der Mieter keinen Anspruch auf eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung hat (VIII ZR 238/08). Weder aus dem Mietvertrag noch aus dem Gesetz ergibt sich eine solche Pflicht.
Was der Mieter verlangen kann, ist eine Quittung für jede Zahlung (§ 368 BGB). Damit kann er ebenfalls belegen, dass er gezahlt hat, nur eben Monat für Monat statt in einem Dokument. Viele Vermieter stellen deshalb lieber eine Bescheinigung aus, als zwölf Quittungen zu schreiben.
Trotzdem lohnt es sich für dich als Vermieter, die Bescheinigung auszustellen, wenn dein Mieter zuverlässig gezahlt hat. Er findet schneller eine neue Wohnung, und du bekommst die Wohnung früher zurück, wenn er gekündigt hat.
Bescheinigung ausfüllen und unterschreiben, bevor die Besichtigung ist.heute
Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung kann gegen dich verwendet werden, wenn sie zu viel bestätigt. Drei Dinge sind wichtig:
Kein Verzicht auf spätere Forderungen. Steht nur „Es bestehen keine Forderungen“ drin, könnte der Mieter das später als Verzicht auslegen, etwa wenn die Nebenkostenabrechnung eine Nachzahlung ergibt oder beim Auszug Schäden auffallen. Die Vorlage stellt deshalb ausdrücklich klar, dass sie nur den Stand am Tag der Ausstellung wiedergibt und keine späteren Forderungen ausschließt.
Ein klarer Stichtag. Bestätige, bis zu welchem Datum alle Zahlungen eingegangen sind. „Der Mieter hat immer gezahlt“ ist ungenau und deckt auch Zeiträume ab, die du noch gar nicht prüfen konntest.
Nur bestätigen, was stimmt. Viele Muster schreiben „stets pünktlich und vollständig“. Wenn dein Mieter zweimal ein paar Tage zu spät war, stimmt das nicht. Die Vorlage bestätigt deshalb, dass alle Zahlungen vollständig geleistet wurden, und lässt „pünktlich“ weg. Wer wissentlich eine falsche Bescheinigung ausstellt, kann dem neuen Vermieter gegenüber für den Schaden haften.
Betriebskosten: der Punkt, den die meisten Muster vergessen
Die Miete ist meist pünktlich bezahlt, die Unsicherheit liegt bei den Nebenkosten. Die Abrechnung für ein Jahr kommt oft erst im Folgejahr, und eine Nachzahlung ist erst dann fällig. Zum Zeitpunkt der Bescheinigung kann also niemand sagen, ob noch etwas offen ist.
Die Vorlage löst das mit einer ehrlichen Angabe: Alle bisher erstellten Abrechnungen sind ausgeglichen, für die noch nicht abgerechneten Zeiträume steht die Abrechnung aus. So weiß der neue Vermieter, woran er ist, und du bleibst auf der sicheren Seite.
Alternativen, wenn der Vermieter keine Bescheinigung ausstellt
Will oder kann der bisherige Vermieter keine Bescheinigung ausstellen, gibt es andere Nachweise:
Nachweis
Was er zeigt
Darauf achten
Quittungen über die Mietzahlungen
jede einzelne Zahlung
Der Vermieter muss sie auf Verlangen ausstellen (§ 368 BGB)
Kontoauszüge
regelmäßige Überweisungen an den Vermieter
Andere Buchungen schwärzen
Mieterselbstauskunft
eigene Angaben zu Einkommen und Mietverhältnis
Nur Fragen beantworten, die für die Vermietung wirklich nötig sind
Bonitätsauskunft
ob Zahlungsausfälle bekannt sind
Sagt nichts über das konkrete Mietverhältnis
Für einzelne Zahlungen, zum Beispiel eine Mietkaution, die bar übergeben wird, gibt es die Quittung als Vorlage.
So stellst du die Bescheinigung mit fynk aus
Ausfüllen: Trag Wohnung, Mietbeginn, Miete und den Stichtag ein und wähle den Stand der Betriebskosten. Deine Daten als Vermieter stehen schon drin.
Unterschreiben: Du unterschreibst per E-Signatur, und dein Mieter bekommt die Bescheinigung sofort als PDF, das er seiner Bewerbung beilegen kann.
Nachweis behalten: Die Bescheinigung liegt im Document Hub beim Mietverhältnis. Fragt ein neuer Vermieter nach, kannst du sie jederzeit bestätigen.
Als Hausverwaltung mit vielen Anfragen sparst du mit dem Fragebogen-Modus Zeit: Wer die Bescheinigung ausfüllt, beantwortet nur die Fragen, statt durch das Dokument zu scrollen.
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Eine Bestätigung des bisherigen Vermieters, dass der Mieter alle Zahlungen aus dem Mietverhältnis bis zu einem Stichtag geleistet hat und keine Mietrückstände bestehen. Mieter legen sie bei der Bewerbung um eine neue Wohnung vor.
Nein. Der Bundesgerichtshof hat 2009 entschieden, dass Mieter keinen Anspruch darauf haben. Sie können aber für jede Zahlung eine Quittung verlangen (§ 368 BGB).
Von deinem aktuellen oder letzten Vermieter oder der Hausverwaltung. Frag frühzeitig nach, am besten schon bei der Kündigung. Viele Vermieter stellen sie gern aus, wenn du eine fertige Vorlage mitbringst.
Der Vermieter nennt sich und den Mieter, die Wohnung, den Mietbeginn und die Miete, bestätigt, bis zu welchem Datum alle Zahlungen eingegangen sind, gibt den Stand der Betriebskosten an und unterschreibt mit Ort und Datum. Ein Satz, dass damit auf keine späteren Forderungen verzichtet wird, schützt den Vermieter.
Mit dieser Vorlage nichts. Weil der Vermieter nicht zur Ausstellung verpflichtet ist, gibt es auch keine gesetzliche Regelung zu Gebühren. Die meisten Vermieter stellen sie kostenlos aus.
Du kannst die Vorlage für deinen Vermieter vorbereiten, unterschreiben muss aber er. Eine Bescheinigung ohne Unterschrift des Vermieters ist wertlos, und eine gefälschte Unterschrift ist strafbar.
Ja. Es gibt keine Formvorschrift, ein unterschriebenes PDF reicht. Neue Vermieter akzeptieren es in aller Regel genauso wie eine Bescheinigung auf Papier.