Ich ermächtige / Wir ermächtigen Zahlungsempfänger (Name), Zahlungsart von meinem / unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein / weisen wir unser Kreditinstitut an, die von Zahlungsempfänger (Name) auf mein / unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Zweck der Lastschriften: Zweck der Lastschriften
Hinweis: Ich kann / Wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem / unserem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Vorabankündigung: Zahlungsempfänger (Name) teilt den Betrag und das Fälligkeitsdatum jeder Lastschrift spätestens Vorabankündigung (Tage vor Fälligkeit) Tage vor Fälligkeit mit.
Zahlungspflichtiger
Zahlungspflichtiger (Name)
Zahlungspflichtiger (Adresse (mehrzeilig))
Kontoinhaber: Kontoinhaber
IBAN: IBAN
BIC: BIC
Kreditinstitut: Kreditinstitut
Ort, Datum: Ort, Datum
Zahlungspflichtiger
Signatur ausständig
Haftungsausschluss: Der ursprüngliche Ersteller, der Autor dieser Vorlage und die fynk GmbH übernehmen keine Verantwortung für Schäden oder Haftungen, die sich aus der Nutzung dieser Vorlage ergeben könnten. Diese Vorlage stellt keinen Ersatz für juristische Beratung dar, und es wird empfohlen, vor der Nutzung einen Rechtsberater zu konsultieren. Die fynk GmbH, der ursprüngliche Ersteller und der Autor erteilen keine Rechtsberatung und haften nicht für etwaige rechtliche Konsequenzen, die sich aus der Verwendung der Vorlage ergeben könnten.
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Was ein SEPA-Lastschriftmandat ist, welche Angaben es braucht, wie Basis- und Firmenlastschrift sich unterscheiden und wie dein Kunde das Mandat widerruft.
SEPA-Lastschriftmandat
Die Zustimmung eines Zahlers, dass ein Zahlungsempfänger fällige Beträge per SEPA-Lastschrift von seinem Konto einzieht. SEPA steht für Single Euro Payments Area, den einheitlichen Euro-Zahlungsraum. Die früher übliche Einzugsermächtigung wurde 2014 durch das SEPA-Lastschriftmandat ersetzt.
Die kurze Antwort
Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die schriftliche Erlaubnis des Zahlers, dass du Geld von seinem Konto per Lastschrift einziehen darfst. Gleichzeitig weist er seine Bank an, die Lastschrift einzulösen.
Pflicht im Mandat: deine Gläubiger-ID, eine Mandatsreferenz, Name und IBAN des Zahlers, einmalig oder wiederkehrend, Ort, Datum und Unterschrift.
Basislastschrift: Der Zahler kann sich das Geld innerhalb von acht Wochen ohne Begründung zurückholen. Die Vorlage auf dieser Seite ist für diese Variante.
Vor jedem Einzug kündigst du Betrag und Datum an, ohne andere Absprache 14 Tage vorher.
Ein Mandat verfällt, wenn du es 36 Monate lang nicht nutzt.
So sieht ein SEPA-Lastschriftmandat aus
Der Kern jedes Mandats ist ein kurzer Standardtext, den die deutsche Kreditwirtschaft vorgibt. Banken erkennen ihn sofort, deshalb solltest du ihn nicht umformulieren. In der Vorlage steht er so:
Ich ermächtige / Wir ermächtigen [Zahlungsempfänger], wiederkehrende Zahlungen von meinem / unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein / weisen wir unser Kreditinstitut an, die von [Zahlungsempfänger] auf mein / unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Hinweis: Ich kann / Wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem / unserem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Darüber stehen deine Angaben als Zahlungsempfänger, darunter die Angaben des Zahlers und seine Unterschrift.
Welche Angaben gehören in das Mandat?
Ein Teil der Angaben kommt von dir, der andere von deinem Kunden. In der fynk-Vorlage sind die Felder entsprechend verteilt: Deine Felder füllst du vorab aus, die Kontodaten trägt dein Kunde selbst ein.
Angabe
Wer sie liefert
Hinweis
Name und Anschrift des Zahlungsempfängers
du
so, wie sie auf deinen Rechnungen stehen
Gläubiger-Identifikationsnummer
du
bekommst du einmalig bei der Deutschen Bundesbank
Mandatsreferenz
du
eine eindeutige Nummer pro Mandat, höchstens 35 Zeichen
Einmalige oder wiederkehrende Zahlung
du
bei Abos und Rahmenverträgen: wiederkehrend
Name und Anschrift des Zahlers
dein Kunde
Kontoinhaber, IBAN und Bank
dein Kunde
der BIC ist nur bei Konten außerhalb des EWR nötig
Ort, Datum und Unterschrift
dein Kunde
ohne Unterschrift ist das Mandat nicht gültig
Lass das Mandat ausfüllen und unterschreiben, ohne Papier hin und her.
Für SEPA-Lastschriften gibt es zwei Verfahren. Welches du nutzt, hängt davon ab, wer zahlt:
SEPA-Basislastschrift
SEPA-Firmenlastschrift
Zahler
Verbraucher und Unternehmen
nur Unternehmen
Erstattung ohne Grund
innerhalb von acht Wochen
nicht möglich
Bank des Zahlers
prüft das Mandat nicht
der Zahler muss das Mandat seiner Bank bestätigen
Typischer Einsatz
Abos, Mitgliedsbeiträge, Mieten, Rechnungen an Kunden
größere Beträge zwischen Firmen
Die Vorlage auf dieser Seite ist ein Mandat für die Basislastschrift. Sie passt für fast alle kleinen und mittleren Unternehmen, auch wenn deine Kunden selbst Firmen sind. Willst du die Firmenlastschrift nutzen, braucht das Mandat einen anderen Hinweistext ohne Erstattungsrecht, und du musst mit deiner Bank eine eigene Vereinbarung dafür haben.
Gläubiger-ID und Mandatsreferenz
Die Gläubiger-Identifikationsnummer brauchst du, bevor du überhaupt eine Lastschrift einziehen kannst. Du beantragst sie kostenlos online bei der Deutschen Bundesbank, sie gilt für dein ganzes Unternehmen und ändert sich nicht. In Deutschland beginnt sie mit „DE“, gefolgt von zwei Prüfziffern und „ZZZ“, zum Beispiel DE98ZZZ09999999999.
Die Mandatsreferenz vergibst du selbst. Sie muss für jedes Mandat eindeutig sein und darf höchstens 35 Zeichen haben. Viele Unternehmen nehmen dafür die Kunden- oder Vertragsnummer. Die Mandatsreferenz steht später bei jeder Abbuchung auf dem Kontoauszug deines Kunden, so erkennt er sofort, wofür abgebucht wurde.
Vorabinformation: Kündige jede Abbuchung an
Vor jedem Einzug musst du deinem Kunden Betrag und Fälligkeitsdatum mitteilen. Das heißt Vorabinformation oder Pre-Notification. Ohne andere Absprache gilt eine Frist von 14 Tagen. Ihr könnt aber eine kürzere Frist vereinbaren, die Vorlage sieht dafür ein Feld vor, voreingestellt auf fünf Tage.
Bei gleichbleibenden Beträgen reicht eine einzige Vorabinformation, etwa auf der ersten Rechnung oder im Vertrag mit allen Terminen. Ändert sich der Betrag, kündigst du jede Abbuchung neu an. Am einfachsten steht der Hinweis direkt auf der Rechnung: „Der Betrag wird am 15.11.2026 von deinem Konto eingezogen.“
Erstattung und Rücklastschrift
Bei der Basislastschrift kann sich dein Kunde jede Abbuchung innerhalb von acht Wochen ab dem Belastungsdatum von seiner Bank erstatten lassen, ohne Begründung (§ 675x BGB). Gab es gar kein gültiges Mandat, verlängert sich die Frist auf 13 Monate (§ 676b BGB). Kann die Bank die Lastschrift nicht einlösen, etwa weil das Konto nicht gedeckt ist, geht sie als Rücklastschrift an dich zurück, oft mit Gebühren.
Deshalb lohnt es sich, Mandate sauber zu dokumentieren: Im Streit musst du beweisen, dass dein Kunde das Mandat erteilt hat.
Wann ein Mandat verfällt
Ein Mandat gilt, bis dein Kunde es widerruft. Es verfällt aber automatisch, wenn du es 36 Monate lang für keine Lastschrift genutzt hast. Dann brauchst du ein neues Mandat. Bewahre das unterschriebene Mandat so lange auf, wie du es nutzt, und danach mindestens 14 Monate nach der letzten Abbuchung.
SEPA-Lastschriftmandat widerrufen
Dein Kunde kann ein Mandat jederzeit widerrufen, ohne Grund und ohne Frist. Er teilt das dir mit, am besten schriftlich oder per E-Mail. Zusätzlich kann er seine Bank anweisen, keine Lastschriften von dir mehr einzulösen. Ein Widerruf kann so aussehen:
Widerruf des SEPA-Lastschriftmandats
Hiermit widerrufe ich das SEPA-Lastschriftmandat mit der Mandatsreferenz [Mandatsreferenz], erteilt am [Datum] zugunsten von [Zahlungsempfänger], Gläubiger-ID [Gläubiger-ID], mit sofortiger Wirkung.
[Name, Ort, Datum, Unterschrift]
Wichtig für beide Seiten: Der Widerruf beendet nur den Einzug, nicht den Vertrag. Offene Beträge muss dein Kunde dann auf anderem Weg zahlen, etwa per Rechnung und Überweisung.
Kfz-Steuer, Finanzamt und andere Behörden
Viele suchen ein SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer oder das Finanzamt. Behörden verwenden dafür eigene Formulare: Für die Kfz-Steuer stellt der Zoll ein Formular bereit, für andere Steuern das zuständige Finanzamt. Diese Vorlage ist dagegen für Unternehmen gedacht, die selbst Lastschriften von ihren Kunden einziehen.
Am besten holst du das Mandat gleich zusammen mit dem Vertrag ein, zum Beispiel bei einem Abo, einer Mitgliedschaft oder einem Wartungsvertrag. Mit fynk geht das im kostenlosen Plan:
Deine Angaben eintragen: Gläubiger-ID, Mandatsreferenz und Zahlungsart füllst du einmal aus, deine Firmendaten kommen automatisch aus deinem Konto.
An den Kunden senden: Dein Kunde trägt Kontoinhaber, IBAN und Bank selbst ein. Zu jedem dynamischen Feld gibt es eine kurze Frage, damit beim Ausfüllen nichts unklar bleibt.
Unterschreiben lassen und ablegen: Dein Kunde unterschreibt elektronisch. Das Mandat liegt mit Datum und Audit-Trail im Document Hub, falls du es je nachweisen musst.
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Übernimm den Standardtext der Banken, ergänze deine Gläubiger-ID, eine eindeutige Mandatsreferenz und ob einmalig oder wiederkehrend eingezogen wird. Darunter trägt der Zahler Name, Anschrift, Kontoinhaber und IBAN ein und unterschreibt mit Ort und Datum. Die Vorlage auf dieser Seite enthält alle Felder.
Fast. Die Einzugsermächtigung war das deutsche Verfahren bis 2014. Seitdem gilt das SEPA-Lastschriftmandat. Alte Einzugsermächtigungen durften Unternehmen als SEPA-Mandat weiter nutzen, wenn sie ihre Kunden darüber informiert haben. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet.
Bei der Deutschen Bundesbank. Der Antrag ist online und kostenlos, die Nummer bekommst du meist innerhalb weniger Tage. Sie gilt dauerhaft für dein Unternehmen, auch wenn du die Bank wechselst.
Ja, der Zahler muss es unterschreiben oder auf andere Weise nachweisbar zustimmen. Das SEPA-Regelwerk erlaubt auch elektronische Mandate. Kommt es zum Streit, musst du als Zahlungsempfänger die Zustimmung beweisen, deshalb ist eine elektronische Unterschrift mit Audit-Trail sicherer als ein einfaches Häkchen im Online-Formular.
Bis der Zahler es widerruft. Es verfällt aber, wenn du es 36 Monate lang für keine Lastschrift nutzt. Danach brauchst du ein neues Mandat.
Ja, jederzeit und ohne Grund. Teile den Widerruf dem Zahlungsempfänger mit und nenne die Mandatsreferenz. Zusätzlich kannst du deine Bank bitten, Lastschriften dieses Empfängers nicht mehr einzulösen. Bereits fällige Beträge musst du trotzdem bezahlen.
Die Bank bucht den Betrag zurück, und der Zahlungsempfänger bekommt kein Geld. Grund kann ein nicht gedecktes Konto, ein Widerspruch des Kunden oder ein fehlendes Mandat sein. Banken berechnen dafür oft Gebühren, die der Verursacher tragen muss. Die Forderung selbst bleibt bestehen.
Nein. Die Vorlage ist für die Basislastschrift, bei der der Zahler acht Wochen Zeit für eine Erstattung hat. Für die Firmenlastschrift braucht das Mandat einen anderen Hinweistext ohne Erstattungsrecht, der Zahler muss es seiner Bank bestätigen, und du brauchst eine eigene Vereinbarung mit deiner Bank.