ausgestellt von Arbeitgeber (Name), Arbeitgeber (Adresse (einzeilig))
AnredeArbeitnehmer (Name) war vom Beginn der Beschäftigung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses in unserem Unternehmen beschäftigt, zuletzt als Letzte Position im Bereich Bereich oder Team.
Unternehmensbeschreibung
Berufliche Entwicklung im Unternehmen
Aufgaben
Zu den wesentlichen Aufgaben und Verantwortungsbereichen gehörten: Aufgaben und Verantwortung
Leistung
Individuelle Leistungsbeurteilung
Besondere Erfolge
Führungsleistung
Gesamtbewertung der Leistung
Verhalten
Das Verhalten gegenüber Personengruppen für die VerhaltensbewertungBewertung des Verhaltens.
Beendigung
Das Arbeitsverhältnis endete mit Ablauf des Ende des Arbeitsverhältnisses. Beendigungsgrund (nur auf Wunsch)
Wir danken für die Zusammenarbeit und wünschen für die berufliche und private Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Ausstellungsort, Ausstellungsdatum
Arbeitgeber
NexaCloud Ltd.
Signatur ausständig
Name und Funktion der unterzeichnenden Person
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Welche Arten von Zeugnissen es gibt, wie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis aufgebaut ist, was die Notenformulierungen bedeuten und wie du es rechtssicher unterschreibst.
Qualifiziertes Arbeitszeugnis
Ein Zeugnis, das neben Art und Dauer der Tätigkeit auch Leistung und Verhalten des Arbeitnehmers bewertet. Der Arbeitgeber muss es auf Verlangen ausstellen (§ 109 Abs. 1 GewO). Es muss klar und verständlich formuliert sein und darf keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die eine andere als die aus der Wortwahl ersichtliche Aussage treffen.
Nutze diese Vorlage, wenn:
👋 Jemand dein Unternehmen verlässt und ein qualifiziertes Zeugnis verlangt
🗂️ Du Aufgaben, Erfolge und Verantwortung in einer festen Struktur festhalten willst
🎓 Die Note eindeutig sein soll, ohne dass du Zeugnissprache auswendig kennen musst
👥 In deinem Team mehrere Personen Zeugnisse schreiben und alle gleich klingen sollen
So ist ein qualifiziertes Arbeitszeugnis aufgebaut
Ein gutes Zeugnis folgt einer festen Reihenfolge, und die Vorlage gibt sie vor:
Überschrift und Einleitung: Name, Dauer der Beschäftigung, letzte Position und Bereich.
Unternehmensbeschreibung: ein Satz, der zeigt, in welchem Umfeld die Person gearbeitet hat.
Berufliche Entwicklung: Stationen und Beförderungen im Unternehmen.
Aufgaben: die wesentlichen Aufgaben und Verantwortungsbereiche, die wichtigsten zuerst.
Leistung: Fachwissen, Arbeitsweise und Ergebnisse, besondere Erfolge und bei Führungskräften die Führungsleistung, dann die Gesamtbewertung.
Verhalten: gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen und Kunden.
Schluss: Beendigung, auf Wunsch der Grund, Dank und gute Wünsche, Ort, Datum und Unterschrift.
Das Geburtsdatum nennt die Vorlage nicht, denn es gehört nur mit Einverständnis der Person ins Zeugnis. Auch der Beendigungsgrund wird nur auf Wunsch angegeben.
Jedes Zeugnis im selben Ton, egal wer es schreibt.
Zeugnisse sind wohlwollend formuliert, deshalb steckt die Note in kleinen Wörtern wie „stets“ und „vollsten“. Die Vorlage setzt für die Gesamtnote die üblichen Formulierungen ein:
Note
Formulierung zur Leistung
sehr gut
stets zu unserer vollsten Zufriedenheit
gut
stets zu unserer vollen Zufriedenheit
befriedigend
zu unserer vollen Zufriedenheit
ausreichend
zu unserer Zufriedenheit
Beim Verhalten funktioniert es genauso: „stets vorbildlich“ steht für sehr gut, „stets einwandfrei“ für gut, „einwandfrei“ für befriedigend.
Achte darauf, dass die Einzelbewertungen zur Gesamtnote passen. Ein Zeugnis mit Gesamtnote „gut“, aber nur durchschnittlichen Aussagen zu Fachwissen und Arbeitsweise sendet widersprüchliche Signale, und genau solche verdeckten Aussagen verbietet § 109 Abs. 2 GewO.
💡Gut zu wissen
„Befriedigend“ ist der Maßstab, von dem aus gestritten wird. Das Bundesarbeitsgericht entschied am 18. November 2014 (9 AZR 584/13), dass der Arbeitnehmer die Tatsachen vortragen und beweisen muss, die eine bessere Gesamtnote als „befriedigend“ rechtfertigen sollen, auch wenn in vielen Branchen die meisten Zeugnisse besser ausfallen. Für eine schlechtere Note muss dagegen der Arbeitgeber die Gründe darlegen.
Welche Arten von Arbeitszeugnissen gibt es?
Es gibt das einfache und das qualifizierte Zeugnis, und beide gibt es als Endzeugnis oder als Zwischenzeugnis.
Einfaches Zeugnis
Qualifiziertes Zeugnis
Inhalt
Art und Dauer der Tätigkeit
zusätzlich Leistung und Verhalten
Anspruch
immer bei Beendigung
auf Verlangen des Arbeitnehmers
Typischer Einsatz
sehr kurze Beschäftigung, Aushilfen
Regelfall bei Bewerbungen
Das Zwischenzeugnis wird während des Arbeitsverhältnisses ausgestellt, etwa bei einem Wechsel der Führungskraft oder vor einer Elternzeit. Das Endzeugnis gibt es bei Beendigung. Diese Vorlage ist ein qualifiziertes Endzeugnis.
Arbeitszeugnis elektronisch ausstellen und unterschreiben
Ein Arbeitszeugnis darf mit Einwilligung des Arbeitnehmers in elektronischer Form erteilt werden (§ 109 Abs. 3 GewO). Elektronische Form heißt hier: mit qualifizierter elektronischer Signatur. Ohne diese Einwilligung bleibt es beim Zeugnis auf Papier mit eigenhändiger Unterschrift.
In fynk erstellst du das Zeugnis aus der Vorlage, lässt es von der Führungskraft gegenlesen und unterschreibst es mit einer qualifizierten elektronischen Signatur, wenn die Person einverstanden ist. Sie bekommt das unterschriebene Zeugnis als PDF, das sie direkt ihren Bewerbungen beilegen kann. Wünscht sie Papier, druckst du dieselbe Fassung aus und unterschreibst von Hand.
Endet das Arbeitsverhältnis per Aufhebungsvertrag, steht die Zeugnisnote oft schon darin. Übernimm sie dann genau so ins Zeugnis.
Formalien, die oft übersehen werden
Datum: Das Zeugnis trägt in der Regel das Datum des letzten Arbeitstags, auch wenn es später geschrieben wird.
Unterschrift: Es unterschreibt eine Person, die erkennbar ranghöher ist als die beurteilte Person, mit Name und Funktion.
Papier: Firmenbriefbogen, sauber, ohne Knicke, die wie Geheimzeichen wirken könnten.
Schlussformel: Einen Anspruch auf Dank und gute Wünsche gibt es nicht, sie werden aber erwartet. Fehlen sie, fällt das auf. Die Vorlage enthält sie deshalb.
Zeugnisse ohne Formulierungsrätsel?
Erstelle Arbeitszeugnisse aus einer Vorlage, lass sie freigeben und unterschreib sie mit QES, wenn dein Mitarbeiter zustimmt.
Name, Dauer der Beschäftigung und Position, eine kurze Unternehmensbeschreibung, die wesentlichen Aufgaben, eine Bewertung der Leistung mit Gesamtnote, eine Bewertung des Verhaltens, der Schluss mit Datum und die Unterschrift einer ranghöheren Person.
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Ein einfaches Zeugnis steht jedem Arbeitnehmer zu, ein qualifiziertes auf Verlangen. Ein Zwischenzeugnis gibt es bei einem berechtigten Anlass, etwa bei einem Wechsel der Führungskraft.
Ja, wenn der Arbeitnehmer einwilligt und das Zeugnis mit qualifizierter elektronischer Signatur unterschrieben ist (§ 109 Abs. 3 GewO). Ein einfacher Scan oder ein PDF ohne QES reicht nicht.
Das ist die Formulierung für die Note sehr gut. „Stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ steht für gut, „zu unserer vollen Zufriedenheit“ für befriedigend und „zu unserer Zufriedenheit“ für ausreichend.
Nur wenn der Arbeitnehmer es wünscht. Ohne seinen Wunsch nennt das Zeugnis nur das Datum, an dem das Arbeitsverhältnis endete.
Das kommt in der Praxis oft vor: Der Arbeitgeber bittet um einen Entwurf und prüft ihn dann. Verantwortlich bleibt der Arbeitgeber, er unterschreibt und muss für Wahrheit und Wohlwollen einstehen.