Youtrust endet bei der Unterschrift. Beim Wechsel zieht deshalb weniger um als bei einem Vertragstool: unterschriebene Dateien, die Nachweise dazu, Vorlagen und ein paar Integrationen. Die Haken stecken darin, wie Youtrust archiviert, abrechnet und anbindet.
Klärt, wo Youtrust die Nachweise jeder Signatur ablegt.
Youtrust ordnet unterschriebene Anfragen mit Posteingang, Labels und Arbeitsbereichen und archiviert die Nachweisdatei jeder Signatur bei Arkhinéo, einem externen Archivdienstleister. Die elektronische Archivierung über zehn Jahre ist ein eigenes kostenpflichtiges Add-on in Pro. Fragt Youtrust vor dem Verlängerungstermin, wie ihr unterschriebene Dokumente und ihre Nachweisdateien gesammelt exportiert und wie ihr nach Ende des Abonnements an die Kopien bei Arkhinéo kommt. Testet die Antwort an einem Arbeitsbereich und gleicht die Anzahl ab, bevor ihr kündigt.
Legt den Wechsel auf das Ende der 12-monatigen Laufzeit bei Youtrust.
Die veröffentlichten Preise von Youtrust gelten für eine Laufzeit von 12 Monaten, und qualifizierte Signaturen gibt es bei jährlicher Abrechnung im Paket ab 10 Stück. Der Verlängerungstermin ist damit der naheliegende Stichtag. Prüft vorher, wie viele Signaturen im laufenden Paket noch übrig sind, denn ein bei Youtrust gekauftes Paket nehmt ihr zu keinem anderen Anbieter mit. Auch die FES mit Ausweisprüfung ist ein Jahres-Add-on und hängt damit am selben Termin. Bei fynk gehören alle drei eIDAS-Niveaus zu jedem Tarif, Free eingeschlossen.
Ordnet HubSpot und den KI-Connector dem passenden fynk-Tarif zu.
In Youtrust Plus sind HubSpot und Zapier enthalten, Salesforce wird über die API angebunden, und den MCP-basierten KI-Connector gibt es in jeder Lizenz. In fynk beginnen der MCP-Server und die Connectoren für Salesforce und Pipedrive bei Essential, native HubSpot-Integration, Zapier und REST-API brauchen aber Business für 39 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Ein Vertriebsteam, das heute auf den HubSpot-Connector setzt, vergleicht also fynk Business mit der Plus-Lizenz von Youtrust für 23 €, nicht fynk Essential. Eine Salesforce-Anbindung über die Youtrust-API baut ihr ohnehin neu, auf dem Connector von fynk oder auf seiner API.
Die Vorlagen in Youtrust Plus beschreiben den Signaturablauf, nicht den Vertragstext. Wer Dokumente aus Word-Dateien erzeugt, macht das über Forms, das in den Tarifen unter Pro ab 10 € im Monat extra kostet. Diese Word-Dateien baut ihr zuerst als fynk-Vorlagen mit dynamischen Feldern nach, denn jede davon steht für einen Vertrag, den euer Team immer wieder erstellt. Die Ablaufvorlagen schrumpfen auf eine Signaturreihenfolge und, wo Youtrust Genehmigende hatte, einen Freigabeschritt. Die meiste Arbeit liegt bei der Person, die heute die Word-Vorlagen pflegt.
Wann ihr besser bei Youtrust bleibt.
Wenn euer Prozess an der Identitäts-, Unternehmens- oder Bankkontoprüfung von Youtrust oder an seinen elektronischen Siegeln hängt, ist es mehr wert, diese Prüfungen beim Anbieter zu lassen, der auch signiert, als das, was fynk nach der Unterschrift ergänzt. Dasselbe gilt, wenn eure Daten ausdrücklich in Frankreich liegen müssen, wenn euer eigenes Produkt Anfragen über die Youtrust-API verschickt, weil der Neuaufbau dieser Integration echte Entwicklungsarbeit ist, oder wenn Unterschreiben wirklich die ganze Aufgabe ist und danach niemand den Vertrag braucht. Dann ist Bleiben richtig, egal was der Herausgeber dieser Seite lieber hätte.