fynk vs SignNow.

Beide holen eine Unterschrift. SignNow, auch als airSlate SignNow bekannt, verlangt einen Pauschalpreis pro Konto mit unbegrenzten Nutzern und einem jährlichen Kontingent an Signatureinladungen. fynk rechnet pro Nutzer und bringt Vertragsmanagement, KI und alle drei eIDAS-Niveaus mit. Verglichen über Vertragsmanagement, KI, Signaturen, Hosting und Kosten.

Von Felix Scholz, fynkZuletzt geprüft
fynk

fynk

Vertragsmanagement mit integrierter E-Signatur und KI-Assistent.

Gegründet
2022, Wien
Kategorie
CLM mit E-Signatur
Hosting
Europäischer Wirtschaftsraum (AWS)
Signaturniveaus
EES, FES, QES
Preismodell
Pro Nutzer, unbegrenzte Dokumente
Am besten für
Europäische Teams, die Verträge, KI und eIDAS-Signatur (bis QES) in einem System mit transparenten Preisen pro Nutzer wollen

SignNow

Günstige E-Signatur von airSlate mit Pauschalpreis pro Konto, unbegrenzten Nutzern und begrenztem Einladungskontingent.

Gegründet
2011, Newport Beach
Kategorie
E-Signatur
Hosting
USA oder EU (Deutschland)
Signaturniveaus
EES; FES, QES als Add-on
Preismodell
Pauschal, Kontingent
Am besten für
kleine und mittlere Teams, vor allem in Nordamerika, die wenige Signaturanfragen versenden und viele Nutzer auf einem Konto brauchen

Nimm fynk, wenn

  • Vertrag und Signatur in einem System liegen sollen, in einem Abonnement.
  • Euer Archiv Termine und Werte auslesen und an Verlängerungen erinnern soll, statt PDFs zu lagern.
  • EU-Hosting als Standard eine Anforderung ist, keine Option, die ihr beim Einrichten des Kontos wählt.
  • FES und QES in jedem Tarif verfügbar sein sollen, auch in den Self-Service-Tarifen.
  • Ihr mehr als 100 Signaturanfragen im Jahr versendet und keine Einladungen zählen wollt.
  • Eure Versender in einer deutschen Oberfläche arbeiten wollen.

Nimm SignNow, wenn

  • Viele Leute Zugang brauchen und ein Pauschalpreis pro Konto mit unbegrenzten Nutzern günstiger ist als Lizenzen pro Kopf.
  • Ihr weniger als etwa 100 Signaturanfragen im Jahr versendet und die einfache elektronische Signatur für eure Verträge reicht.
  • Ihr einen SOC-2-Typ-II-Bericht braucht, nicht nur ISO 27001.
  • Ihr Online-Beglaubigung für die USA oder Kanada braucht, die SignNow ab Business Premium enthält.
  • Ihr beim Unterschreiben gleich Zahlungen einziehen wollt.
  • Ihr klein anfangen wollt: Business kostet 8 € im Monat für das ganze Konto, bei jährlicher Abrechnung.
Funktion für Funktion

fynk vs SignNow: der vollständige Vergleich.

Gruppiert nach den Bereichen, die diese Entscheidungen bestimmen. SignNow ist am Enterprise-Tarif gemessen. Wo eine Funktion existiert, aber in einem höheren Tarif, einem Add-on oder einem separaten Produkt steckt, ist sie als teilweise markiert.

FunktionfynkSignNow
Vertragslebenszyklus
Zentrales ArchivJa (Document Hub)Dokumentenablage
Vorlagen mit gesperrten KlauselnJaVorlagen ohne Sperre
Freigabe-WorkflowsJaJa (Enterprise)
Verlängerungen und FristenJa, mit ErinnerungenNein
KI
Metadaten-Extraktion beim ImportJa, KI-gestütztNein
Fragen über das gesamte ArchivJa (KI-Assistent)Nein
Prüfung gegen euer PlaybookJa, eigene PlaybooksNein
MCP-Server für KI-AgentenJa, ab EssentialJa
Signaturen
SignaturniveausEES, FES, QESEES (FES, QES Add-on)
Qualifizierte elektronische Signatur (QES)JaAdd-on (Site License)
BeglaubigungNeinNur USA/Kanada
Sicherheit und Kommerzielles
EU-Hosting standardmäßigJa (EWR)EU optional (ab Premium)
SOC-2-BerichtNeinSOC 2 Type II
Öffentliche APIAb Business-TarifSeparater API-Tarif
CRM-IntegrationenSalesforce, Pipedrive, HubSpot, AttioAdd-on (Site License)
Deutsche OberflächeJa (DE, EN)Nur Unterzeichneransicht

Jede Zelle ist an den öffentlichen Seiten des jeweiligen Anbieters geprüft. Links und Prüfdaten stehen in den Quellen unten.

Wo sich fynk und SignNow wirklich unterscheiden.

Ein System oder zwei.

SignNow ist ein E-Signatur-Produkt. Es speichert unbegrenzt Dokumente in Ordnern mit Suche und Filtern, bleibt aber eine Dokumentenablage ohne Vertragsmetadaten, Verlängerungserinnerungen oder Pflichtenfelder. Vertragsmanagement, Verhandlung und Dokumentenerstellung verkauft airSlate separat als Business Cloud. fynk liest jedes Dokument beim Import, gibt Termine, Werte und Kündigungsfristen als strukturierte Daten zurück und erinnert vor einer Verlängerung. Beide liefern einen offiziellen MCP-Server, ein KI-Assistent erreicht die Dokumente also in beiden Systemen. Extraktion, Fragen an das Archiv und Playbook-Prüfung im Produkt selbst gibt es nur bei fynk. Wenn der Vertrag nach der Unterschrift noch zählt, gewinnt fynk. Wenn nicht, reicht die Ablage von SignNow.

Was ihr damit tun solltet

Wenn ihr neben SignNow Vertragsmanagement braucht, kalkuliert das separate airSlate-Produkt mit, nicht nur den Signaturtarif.

Die Preise von SignNow: zwei Modelle, zwei verschiedene Risiken.

SignNow rechnet pro Konto ab, nicht pro Nutzer. Enterprise kostet 30 € im Monat bei jährlicher Abrechnung (50 € bei monatlicher) für unbegrenzt viele Nutzer, und jeder Self-Service-Tarif enthält 100 Signatureinladungen pro Konto und Jahr bei jährlicher Abrechnung oder 10 pro Monat bei monatlicher. Darüber rechnet SignNow nach Verbrauch ab. fynk Essential kostet 19 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, mit unbegrenzten Dokumenten im Rahmen einer Fair-Use-Regel.

Nach Listenpreis kosten fünf Nutzer bei fynk Essential 95 € im Monat, bei SignNow Enterprise 30 €. Für ein großes Team, das wenig versendet, ist SignNow klar günstiger, und das bestreiten wir nicht. Mit dem Volumen ändert sich das Bild: Die Rechnung von SignNow wächst mit jeder Einladung über dem Kontingent, die von fynk nur mit der Teamgröße.

Was ihr damit tun solltet

Zählt die Signaturanfragen, die euer ganzes Konto im Jahr versendet, nicht pro Nutzer. Diese Zahl entscheidet, welches Modell günstiger ist.

Signaturniveaus für europäische Verträge.

Die Self-Service-Tarife von SignNow, Enterprise eingeschlossen, signieren mit der einfachen elektronischen Signatur (EES). FES und QES gibt es nur mit der vertriebsgeführten Site License, die QES zudem als kostenpflichtiges Extra über Vertrauensdiensteanbieter, je nach Land verfügbar oder nicht. fynk bietet EES, FES und QES. Für Verträge oder Gegenparteien, die eine qualifizierte Signatur verlangen, gewinnt fynk. Für interne Freigaben und Routineverträge, bei denen die EES akzeptiert wird, spielt der Unterschied keine Rolle.

Hosting und Compliance.

SignNow speichert Daten in den USA oder in einer EU-Umgebung auf AWS in Deutschland. EU-Datenhaltung gibt es ab Business Premium, und die Region wird festgelegt, wenn das Konto angelegt wird. fynk hostet standardmäßig im Europäischen Wirtschaftsraum. Bei den Zertifizierungen teilen sich die beiden das Feld: SignNow stellt auf Anfrage einen SOC-2-Typ-II-Bericht bereit, den fynk nicht hat. Das ISO-27001-Zertifikat, auf das SignNow verweist, gehört dagegen dem Hosting-Anbieter, fynk ist selbst nach ISO 27001 zertifiziert. Verlangt euer Einkauf SOC 2, gewinnt SignNow. Verlangt er EU-Hosting als Standard und ISO 27001, gewinnt fynk.

Kostenmodell

SignNow Preise und Kosten im Vergleich zu fynk.

Einstiegspreise zum Prüfdatum und die Mechanik darunter, die mehr zählt als die Zahl in der Überschrift.

Wofür ihr zahltfynkSignNow
PreismodellPro Nutzer, unbegrenzte DokumentePauschal, Kontingent
EinstiegspreisAb 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)30 €/Monat pauschal
Nutzer im TarifPro Nutzer abgerechnetUnbegrenzt, im Pauschalpreis enthalten
DokumentvolumenUnbegrenzt (Fair Use)100 Einladungen/Jahr
VertragsmanagementCLM und Signatur in einem TarifSeparat (airSlate)
Kostenloser TarifJa, 1 NutzerNein
Kostenlose Testphase14 Tage kostenlos testen7 Tage Test
Wo die Rechnung wächstMit der TeamgrößeMit Signatureinladungen über dem Kontingent

Einstiegspreise pro Monat bei jährlicher Abrechnung: fynk Essential, der günstigste bezahlte Tarif, pro Nutzer, und SignNow Enterprise, der Tarif mit Freigabe-Workflows und bedingten Feldern, pro Konto. Die Self-Service-Tarife von SignNow enthalten 100 Signatureinladungen pro Konto und Jahr, darüber wird nach Verbrauch abgerechnet. Lasst euch von beiden Anbietern euer echtes Jahresvolumen anbieten.

In der Praxis

Der Wechsel von SignNow zu fynk in der Praxis.

Wer SignNow verlässt, ändert drei Dinge auf einmal: was die Rechnung zählt, wo die unterschriebenen Dateien liegen und wie Freigaben und CRM angebunden sind. Jeder dieser Punkte hat bei SignNow seinen eigenen Haken, hier in der Reihenfolge, in der Teams meist darauf stoßen.

Ein SignNow-Archiv ist ein Ordnerbaum, keine Vertragsliste.

SignNow speichert unbegrenzt Dokumente in Ordnern mit Suche und Filtern, führt aber keine Vertragsmetadaten. Der einzige Index, den euer Team heute hat, ist also die Ordnerstruktur. fynk liest jedes Dokument beim Import und gibt Parteien, Termine, Werte und Klauseln als Felder zurück. Einen Vertrag findet ihr dann über seine Kündigungsfrist statt über den Ordnernamen. Fangt mit den Ordnern an, in denen laufende Verträge liegen, denn dort verhindert ein ausgelesener Verlängerungstermin eine verpasste Frist. Die Extraktion verbraucht die monatlichen KI-Credits von fynk, in Essential 150 pro Nutzer. Plant einen großen Import also gegen dieses Kontingent.

Klärt den Exportweg bei SignNow vor der Verlängerung.

Fragt SignNow vor dem Verlängerungstermin, wie ihr unterschriebene Dokumente samt Prüfpfaden gesammelt aus dem Konto bekommt. Testet diesen Weg an einem Ordner und gleicht die Zahl der Dateien mit dem Konto ab. Die Self-Service-Tarife werden jährlich abgerechnet, der Verlängerungstermin ist deshalb der natürliche Stichtag: Das laufende Jahr ist ohnehin bezahlt.

Genehmigende und Zapier-Verbindungen aus SignNow neu aufbauen.

In SignNow Enterprise ist eine Freigabe eine Empfängerrolle im Signaturablauf. In fynk ist sie ein eigener Pfad, der die Unterschrift sperrt, bis alle Freigaben vorliegen. Aus jeder SignNow-Vorlage mit Genehmigendem wird also eine fynk-Vorlage plus Freigaberegel. Für die CRM-Anbindung braucht ihr dieselbe Bestandsaufnahme. In den Self-Service-Tarifen erreicht SignNow ein CRM über Zapier, die nativen Connectoren für Salesforce, Microsoft Dynamics 365 und HubSpot sind kostenpflichtige Extras der Site License. fynk bindet Salesforce und Pipedrive ab Essential an, native HubSpot-Integration, Webhooks, Zapier und REST-API brauchen Business. Dynamics 365 steht nicht auf der Connector-Liste von fynk. Arbeitet euer Vertrieb damit, prüft diesen Weg zuerst.

Vergebt fynk-Lizenzen nach Rolle, nicht an alle.

Bei SignNow sind die Nutzer unbegrenzt und die Einladungen gedeckelt, fynk rechnet pro Nutzer ab und enthält unbegrenzte Dokumente im Rahmen von Fair Use. Die Planungsfrage lautet damit nicht mehr, wie viele Anfragen ihr verschickt, sondern wer Verträge erstellt und verwaltet. Diese Liste ist oft kürzer als die Nutzerliste in SignNow, weil niemand einen Grund hat, inaktive Versender zu entfernen, solange Nutzer nichts kosten. Am deutlichsten merken den Wechsel die gelegentlichen Versender und alle, die bisher in einer Oberfläche auf Englisch, Französisch oder Spanisch gearbeitet haben und jetzt eine deutsche bekommen.

Wann ihr besser bei SignNow bleibt.

Wenn ein großes Team ein paar Dutzend Signaturanfragen im Jahr verschickt, die einfache Signatur für eure Verträge genügt und nach der Unterschrift niemand etwas wiederfinden muss, ist der Pauschalpreis pro Konto von SignNow schwer zu schlagen, und die Abrechnung pro Nutzer bei fynk bringt euch wenig. Dasselbe gilt, wenn ihr Online-Beglaubigung in den USA oder Kanada nutzt oder einen SOC-2-Typ-II-Bericht braucht, denn beides bietet fynk nicht. In diesen Fällen ist Bleiben die richtige Entscheidung, und das hört ihr besser jetzt von uns als mitten in einer Einführung.

"fynk schafft eine einzige Quelle der Wahrheit für unterzeichnete Verträge und stellt sicher, dass keine Verträge in Ordnerstrukturen verloren gehen. Es erinnert uns zuverlässig an bevorstehende Vertragsfristen. Und der Unterzeichnungsprozess ist deutlich schneller und effizienter."

Verena Kamm In-house legal at Kronos Solar Projects GmbH
Quellen

Woher diese Angaben stammen.

  • fynk [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16]
  • SignNow [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8]

Eine Angabe stimmt nicht mehr? Schreibt an [email protected] , dann prüfen wir die Zeile neu.

Häufige Fragen zu fynk vs SignNow.

  • Für Signatur plus Vertragsmanagement ja. Für Online-Beglaubigung nein: Die bietet fynk nicht an, SignNow enthält sie ab Business Premium für die USA und Kanada.

  • Bei vielen Nutzern und wenig Volumen SignNow. Enterprise kostet 30 € im Monat pro Konto bei jährlicher Abrechnung und unbegrenzten Nutzern, fynk Essential 19 € pro Nutzer. Die Tarife von SignNow enthalten 100 Signatureinladungen pro Konto und Jahr und rechnen darüber nach Verbrauch ab, fynk enthält unbegrenzte Dokumente im Rahmen von Fair Use. Rechnet euer Jahresvolumen durch, bevor ihr Listenpreise vergleicht.

  • SignNow rechnet pro Konto ab, nicht pro Nutzer: Business kostet 8 €, Business Premium 15 € und Enterprise 30 € im Monat bei jährlicher Abrechnung, bei monatlicher 20 €, 30 € und 50 €, jeweils mit unbegrenzten Nutzern. Jeder Tarif enthält 100 Signatureinladungen pro Konto und Jahr bei jährlicher Abrechnung oder 10 pro Monat bei monatlicher, weitere Einladungen werden nach Verbrauch berechnet. Die vertriebsgeführte Site License kostet ab 1,50 $ pro Signatureinladung und ist Voraussetzung für vollen API-Zugang und SSO, QES und native CRM-Integrationen kommen dort als kostenpflichtige Extras dazu.

  • Nur als kostenpflichtiges Extra in der vertriebsgeführten Site License, über Vertrauensdiensteanbieter und nicht in jedem Land. Die Self-Service-Tarife, Enterprise eingeschlossen, signieren mit EES. fynk bietet EES, FES und QES.

  • Empfänger können auf Deutsch unterschreiben. Die Oberfläche für Versender, in der Dokumente vorbereitet und verschickt werden, gibt es auf Englisch, Französisch und Spanisch. fynk ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

  • Nein. SignNow hat keinen kostenlosen Tarif, nur eine 7-tägige Testphase der bezahlten Tarife. Für Entwickler gibt es eine kostenlose API-Sandbox für Testeinladungen und eine API-Testphase mit 250 Signatureinladungen im Produktivbetrieb. fynk hat einen kostenlosen Tarif für einen Nutzer und 14 Tage Testphase.

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