Flixcheck ist dafür gebaut, Daten, Dokumente und Unterschriften von Endkund:innen einzusammeln. Vieles in einem Konto ist deshalb ein Formular und kein Vertrag, und das legt den Umfang des Wechsels fest, bevor irgendetwas exportiert wird. Hier steht, was beim Abschied von Flixcheck konkret zu tun ist: was mitgeht, wie es herauskommt und worauf ihr bei Laufzeit und Kündigung achten müsst.
Trennt die Verträge von den Checks.
Zählerstände, Schadenmeldungen und Adressänderungen sind Formulare und bleiben Formulare, ob in Flixcheck oder anderswo. Geht eure Check-Vorlagen durch und markiert die, hinter denen in Wahrheit eine Vereinbarung mit Laufzeit, Kündigungsfrist oder Verlängerungstermin steht. Nur die gehören in fynk. Das kann ein kleinerer Teil sein, als die monatliche Zahl der Checks vermuten lässt, denn gezählt wird jedes Formular, das jemand geöffnet und gestartet hat.
Plant den Check-Export vor der Kündigung.
Auf der Preisseite nennt Flixcheck einen Check-Export mit strukturierten Daten als PDF, CSV oder über die API. Der Weg über die API hilft nur Konten mit API-Zugang, und den führt die aktuelle Preisseite erst im Enterprise-Tarif. Ein Werkzeug, das das ganze Archiv auf einmal exportiert, ist nicht dokumentiert. Fragt Flixcheck deshalb früh, wie ein vollständiger Export für euer Konto funktioniert, und plant Zeit dafür ein. Behaltet beide Formate: Die PDFs liest fynk beim Import, die CSV-Dateien halten die Antworten aus den Formularen als Tabelle fest.
Verlasst euch nicht auf die zehn Jahre Aufbewahrung.
Laut Hilfe-Center speichert Flixcheck Dokumente standardmäßig zehn Jahre. Das beschreibt das laufende Konto, nicht die Zeit nach der Kündigung. Lasst euch schriftlich bestätigen, was nach Vertragsende mit gespeicherten Checks passiert, und exportiert vorher. Achtet auch auf die Laufzeit: Im Jahresabo gelten zwölf Monate Mindestlaufzeit mit automatischer Verlängerung, bei monatlicher Zahlung ein Monat. Notiert den Verlängerungstermin, kündigt rechtzeitig und legt einen Stichtag fest, ab dem neue Verträge in fynk entstehen, während offene Checks in Flixcheck zu Ende laufen.
Wer den Wechsel merkt und was neu anzubinden ist.
Laut aktueller Preisseite enthalten Starter, Professional und Business keinen API-Zugang, in diesen Tarifen gibt es also meist keine API-Anbindung, die ihr nachbauen müsstet. Seid ihr im Enterprise-Tarif, listet auf, was die API heute versorgt, und plant mit fynk Business, wo API und Webhooks beginnen. Am stärksten ändert sich die Arbeit für alle, die Verträge betreuen: Statt eines Formulars, das die Gegenseite ausfüllt, entsteht ein Vertrag in fynk aus einer Vorlage, wird mit Änderungsverfolgung verhandelt, intern freigegeben und dann unterschrieben, mit EES, FES oder QES in jedem Tarif. Endkund:innen, die nur Formulare ausfüllen, merken nichts, solange diese Formulare in Flixcheck bleiben.
Wo ein Wechsel von Flixcheck wirklich nicht passt.
Wenn eure Arbeit im Kern darin besteht, Formulare per SMS oder WhatsApp an viele Endkund:innen zu schicken, Ausweise auszulesen und einfache oder fortgeschrittene Unterschriften einzusammeln, ist Flixcheck genau dafür gebaut. Ist Hosting ausschließlich in Deutschland eine harte Vorgabe, erfüllt Flixcheck sie enger als fynk mit seinem Hosting im Europäischen Wirtschaftsraum. Dann ist Bleiben die richtige Antwort, oder eine Aufteilung: Flixcheck für die Formulare, ein Vertragssystem für die Verträge. Das hier offen zu sagen kostet beide Seiten weniger, als es im dritten Monat festzustellen.