fynk vs Dropbox Sign.

Beide holen eine Unterschrift. Dropbox Sign, früher HelloSign, erledigt genau das und hört dort auf, fynk führt den Vertrag nach der Unterschrift weiter. Dazu unterscheiden sie sich darin, welche Signaturniveaus im Tarif enthalten sind und wo eure Dokumente standardmäßig liegen. Verglichen über Vertragsmanagement, KI, Signaturen, Sicherheit und Kosten.

Von Felix Scholz, fynkZuletzt geprüft
fynk

fynk

Vertragsmanagement mit integrierter E-Signatur und KI-Assistent.

Kategorie
CLM mit E-Signatur
Hosting
Europäischer Wirtschaftsraum (AWS)
Signaturniveaus
EES, FES, QES
Preismodell
Pro Nutzer, unbegrenzte Dokumente
Ab
Ab 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)
Am besten für
Europäische Teams, die Verträge, KI und eIDAS-Signatur (bis QES) in einem System mit transparenten Preisen pro Nutzer wollen

Dropbox Sign

Einfache E-Signaturen von Dropbox, früher HelloSign

Kategorie
E-Signatur-Software
Hosting
USA; EU ab Premium
Signaturniveaus
EES; FES/QES als Add-on
Preismodell
Pro Nutzer, pro Monat
Ab
Ab 24 EUR/Nutzer/Monat
Am besten für
Kleine Teams, die vor allem PDFs zur Unterschrift versenden und bereits mit Dropbox, Google Drive oder HubSpot arbeiten

Nimm fynk, wenn

  • Vertrag und Signatur in einem System liegen sollen, in einem Abonnement.
  • Euer Archiv Fragen beantworten und Fristen verfolgen soll, statt unterschriebene PDFs aufzulisten.
  • Ihr FES oder QES aus dem Produkt braucht, das ihr täglich nutzt, ohne API-Tarif und eID-Add-on.
  • EU-Hosting in jedem Tarif der Standard sein soll und keine Premium-Option.
  • Ihr Vorlagen mit gesperrten Klauseln, Redlining und Freigaben wollt, bevor etwas zur Unterschrift rausgeht.

Nimm Dropbox Sign, wenn

  • PDFs zu unterschreiben die ganze Aufgabe ist und einfache elektronische Signaturen für eure Verträge reichen.
  • Ihr unbegrenzt Signaturanfragen zu einem Preis pro Versender wollt und Empfänger kostenlos unterschreiben sollen.
  • Der Einkauf einen SOC-2-Typ-II-Bericht verlangt, nicht nur ISO 27001.
  • Euer Team ohnehin mit Dropbox, Google Drive oder HubSpot arbeitet und dort unterschreiben lassen will.
  • Versender und Unterzeichner eine Oberfläche in mehr Sprachen als Deutsch und Englisch brauchen.
Funktion für Funktion

fynk vs Dropbox Sign: der vollständige Vergleich.

Gruppiert nach den Bereichen, die diese Entscheidungen bestimmen. Wo eine Funktion existiert, aber in einem höheren Tarif, einem separaten Produkt oder einem Add-on steckt, ist sie als teilweise markiert.

FunktionfynkDropbox Sign
Vertragslebenszyklus
Zentrales ArchivJa (Document Hub)Einfache Dokumentenliste
VolltextsucheJa, inkl. OCRNur Titel/Metadaten
Vorlagen mit gesperrten KlauselnJaNur Feldvorlagen
Redlining und VerhandlungJaNicht verfügbar
Freigabe-WorkflowsJaNicht verfügbar
Fristen- und VerlängerungsverfolgungJa, mit ErinnerungenNicht verfügbar
KI
Metadaten-Extraktion beim ImportJa, KI-gestütztNicht verfügbar
Fragen über das gesamte ArchivJa (KI-Assistent)Nicht verfügbar
Prüfung gegen euer PlaybookJa, eigene PlaybooksNicht verfügbar
Signaturen
SignaturniveausEES, FES, QESEES; FES/QES Add-on
Qualifizierte elektronische Signatur (QES)JaAdd-on, API Premium
SignaturreihenfolgeJaJa
Sicherheit und Kommerzielles
EU-Hosting als StandardJa (EWR)EU ab Premium
SOC-2-BerichtNeinSOC 2 Typ II
Sprachen der OberflächeDeutsch und Englisch22 Sprachen, darunter Deutsch
Öffentliche APIAb Business-TarifSeparates API-Produkt
CRM-IntegrationenSalesforce, Pipedrive, HubSpot, AttioHubSpot, Salesforce, Dynamics

Jede Zelle ist an den öffentlichen Seiten des jeweiligen Anbieters geprüft. Links und Prüfdaten stehen in den Quellen unten.

Wo sich fynk und Dropbox Sign wirklich unterscheiden.

Ein Signaturarchiv oder ein Vertragssystem.

In Dropbox Sign verfolgt ihr Signaturanfragen, verschickt Erinnerungen und seht alle unterschriebenen Dokumente an einem Ort. Die Suche erfasst Titel, Unterzeichner, Versender, Datum und Status, nicht aber den Text des Dokuments, und Vorlagen speichern Signaturfelder auf einer festen Datei, statt Klauseln zu sperren. Das ist ein sauberes Signaturarchiv, und es genügt, solange die Unterschrift das Ende der Aufgabe ist. fynk liest jedes Dokument beim Eingang und führt Parteien, Termine, Werte und Kündigungsfristen als Daten, mit Volltextsuche inklusive OCR, Fristenerinnerungen, gesperrten Vorlagen und Freigabepfaden in jedem Abonnement. Beim Vertragsmanagement liegt fynk vorn.

Was ihr damit tun solltet

Wenn unterschriebene Verträge Verlängerungstermine und Pflichten tragen sollen, klärt zuerst, wo diese Daten liegen werden, und vergleicht erst dann Preise pro Platz.

Welche Signatur ihr tatsächlich bekommt.

Signaturen aus der Web-App von Dropbox Sign sind einfache elektronische Signaturen. FES und QES kommen über Dropbox Sign eID, ein Add-on zum API-Premium-Tarif, und das Niveau hängt vom genutzten Identitätsanbieter ab, etwa Swisscom, der belgischen eID oder itsme. In fynk sind EES, FES und QES in jedem Tarif eingebaut, in derselben Oberfläche. Wenn einfache Signaturen für eure Verträge reichen, liegen beide hier gleichauf. Für FES und QES liegt fynk vorn.

Was ihr damit tun solltet

Klärt, welches eIDAS-Niveau eure Verträge brauchen, bevor ihr Preise vergleicht. Reichen einfache Signaturen, spielt diese Zeile keine Rolle mehr.

Wo die Daten liegen und was geprüft ist.

Dropbox Sign speichert Dokumente in jedem Tarif standardmäßig in den USA. Kunden im Premium-Tarif können eine andere Region wählen, auch die EU mit Speicherung in Frankfurt und Sicherung in Paris, und in Premium stecken auch SSO, SMS-Authentifizierung und Salesforce. fynk hostet in jedem Tarif im Europäischen Wirtschaftsraum, auch im kostenlosen. Bei den Prüfberichten hat Dropbox Sign eigene Berichte nach SOC 2 Typ II und ISO 27001, fynk ist nach ISO 27001 zertifiziert und hat keinen SOC-2-Bericht. Beim EU-Hosting als Standard liegt fynk vorn, bei den Prüfberichten Dropbox Sign.

Was Dropbox Sign kostet und was der Monatspreis kauft.

Beide rechnen pro Nutzer ab, und keiner zählt Dokumente: Dropbox Sign enthält in jedem bezahlten Tarif unbegrenzte Signaturanfragen, fynk unbegrenzte Dokumente im Rahmen einer Fair-Use-Regel. Für ein kleines Team, das nur unterschreiben lässt, ist Dropbox Sign Standard eine einfache, planbare Rechnung, und Empfänger zahlen nie. Der Unterschied liegt im Umfang. Jeder fynk-Tarif enthält Archiv, KI-Extraktion, Fristenverfolgung und alle drei Signaturniveaus, und Business ergänzt API und native HubSpot-Integration zu einem veröffentlichten Preis. Die API von Dropbox Sign ist ein eigenes Produkt ab 75 USD im Monat. Nur fürs Unterschreiben ist Dropbox Sign der schlankere Kauf. Sobald auch der Vertrag verwaltet werden soll, liegt fynk vorn.

Kostenmodell

Dropbox Sign Preise und Kosten im Vergleich zu fynk.

Einstiegspreise zum Prüfdatum und die Mechanik darunter, die mehr zählt als die Zahl in der Überschrift.

Wofür ihr zahltfynkDropbox Sign
PreismodellPro Nutzer, unbegrenzte DokumentePro Nutzer, pro Monat
EinstiegspreisAb 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)Ab 24 EUR/Nutzer/Monat
DokumentvolumenUnbegrenzt (Fair Use)Unbegrenzte Anfragen
VertragsmanagementCLM und Signatur in einem TarifKein CLM-Angebot
Tarif mit EU-HostingJeder TarifPremium, ab 5 Nutzern, individuelles Angebot
FES und QESIn jedem Tarif enthalteneID-Add-on zu API Premium, Preis auf Anfrage
KI-FunktionenEnthaltenNicht verfügbar
Kostenlose Testphase14 Tage kostenlos testen30 Tage Test
Wo die Rechnung wächstMit der TeamgrößeMit den Versendern; Premium und API Premium nach Angebot

Einstiegspreise pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung: fynk Essential, der günstigste bezahlte Tarif, und Dropbox Sign Standard, der Tarif für kleine Teams. EU-Datenhaltung, SSO und Salesforce stecken in Dropbox Sign Premium, FES und QES im eID-Add-on zu API Premium, beides Preis auf Anfrage. Lasst euch von beiden Anbietern euer echtes Jahresvolumen anbieten.

In der Praxis

Der Wechsel von Dropbox Sign zu fynk in der Praxis.

Dropbox Sign, früher HelloSign, hat kein Vertragsdatenmodell, das ihr entwirren müsstet. Der Abschied ist deshalb ein kleineres Projekt als bei einem CLM-System. Die Arbeit steckt im Archiv der unterschriebenen Dokumente, in allem, was über die API oder ein CRM Anfragen verschickt, und im Abrechnungszyklus eures Tarifs.

Was in einem Dropbox-Sign-Konto liegt.

Dropbox Sign zeigt alle unterschriebenen Dokumente samt Prüfpfad an einem Ort, durchsuchbar nach Titel, Unterzeichner, Versender, Datum und Status. Vorlagen sind Signaturfelder auf einer festen Datei, in Essentials höchstens fünf, in Standard fünfzehn. Die Liste ist also kurz und der Neubau überschaubar: In fynk entsteht jede Vorlage aus dem Ausgangsdokument neu, mit gesperrten Formulierungen. Werden unterschriebene Kopien nach Dropbox oder Google Drive synchronisiert, liegt dort womöglich schon der größte Teil des Archivs. Gleicht den Ordner trotzdem mit der Dokumentenliste ab, bevor ihr euch darauf verlasst.

Legt den Export auf den Abrechnungszyklus von Dropbox Sign.

Die bezahlten Tarife werden pro Versender monatlich oder jährlich abgerechnet. Bei monatlicher Zahlung kann der Wechsel zum Ende jedes Monats stattfinden, bei jährlicher rechnet ihr vom Verlängerungstermin zurück. So oder so: Fragt Dropbox Sign, solange der bezahlte Tarif läuft, wie ihr unterschriebene Dokumente samt Prüfpfaden gesammelt exportiert, testet den Export an einer Stichprobe und gleicht die Anzahl mit der Dokumentenliste ab. fynk liest die importierten PDFs danach in strukturierte Daten aus und verbraucht dafür monatliche KI-Credits. Ein großes Archiv importiert ihr deshalb besser in Etappen.

Baut die Abläufe aus HelloSign-Zeiten neu.

Integrationen aus der Zeit vor der Umbenennung 2022 liefen über die HelloSign API, die heute Dropbox Sign API heißt: ein eigenes Produkt, abgerechnet nach Anfragevolumen, ab 75 USD im Monat für 50 Anfragen. Verschickt eure Website oder euer Produkt darüber Anfragen, schreibt ihr diese Abläufe gegen REST-API und Webhooks von fynk neu. Beide gibt es ab Business für 39 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Wer aus HubSpot heraus versendet, braucht für die native HubSpot-Integration von fynk ebenfalls Business. Für Salesforce, das Dropbox Sign erst in Premium anbietet, hat fynk ab Essential einen Konnektor.

Dropbox bleibt, nur die Versender ziehen um.

Dropbox Sign ist ein anderes Produkt als der Dateispeicher von Dropbox. Eure Ordner bleiben, wo sie sind, und der Wechsel betrifft nur die Leute, die Vereinbarungen verschicken. Für sie kommt vor und nach der Unterschrift etwas dazu: Vorlagen mit gesperrten Formulierungen, Freigaben, bevor etwas rausgeht, und ein Archiv, das Verlängerungstermine verfolgt. Empfänger bekommen weiterhin eine E-Mail und unterschreiben. Verträge, die FES oder QES brauchen, gehen aus derselben Oberfläche raus statt über das eID-Add-on zu API Premium.

Wo der Wechsel von Dropbox Sign wirklich nicht passt.

Bleibt bei Dropbox Sign, wenn einfache elektronische Signaturen alles abdecken, was ihr versendet, und niemand das Dokument nach der Unterschrift noch braucht. Diese Aufgabe erledigt Dropbox Sign sauber. Bleibt auch, wenn der Einkauf einen SOC-2-Typ-II-Bericht verlangt, den fynk nicht hat, oder wenn Versender und Unterzeichner eine der 22 Sprachen von Dropbox Sign jenseits von Deutsch und Englisch brauchen. Und wer nur aus HubSpot heraus unterschreiben lässt, bekommt diese Integration bei Dropbox Sign schon mit Essentials für 160 € im Jahr, während die native HubSpot-Integration von fynk erst mit Business zu 39 € pro Nutzer und Monat beginnt. In diesen Fällen kostet der Umzug mehr, als er bringt.

"fynk schafft eine einzige Quelle der Wahrheit für unterzeichnete Verträge und stellt sicher, dass keine Verträge in Ordnerstrukturen verloren gehen. Es erinnert uns zuverlässig an bevorstehende Vertragsfristen. Und der Unterzeichnungsprozess ist deutlich schneller und effizienter."

Verena Kamm In-house legal at Kronos Solar Projects GmbH
Quellen

Woher diese Angaben stammen.

  • fynk [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16]
  • Dropbox Sign [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14]

Eine Angabe stimmt nicht mehr? Schreibt an [email protected] , dann prüfen wir die Zeile neu.

Häufige Fragen zu fynk vs Dropbox Sign.

  • Fürs Unterschreiben ja, mit Vertragsmanagement obendrauf. Nicht der richtige Ersatz ist fynk, wenn der Einkauf einen SOC-2-Bericht braucht oder eure Unterzeichner eine Oberfläche in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch brauchen.

  • Dropbox Sign, früher HelloSign, rechnet pro Versender ab und enthält in jedem bezahlten Tarif unbegrenzte Signaturanfragen, Empfänger zahlen nichts. Laut Euro-Preisliste kostet Essentials für einen Nutzer 160 € im Jahr (bei monatlicher Zahlung 17,50 € im Monat), Standard ab zwei Nutzern 288 € pro Nutzer und Jahr (bei monatlicher Zahlung 29 €). Premium mit EU-Datenhaltung, SSO und Salesforce ab fünf Nutzern gibt es nur nach Angebot. Die API ist ein eigenes Produkt ab 75 USD im Monat für 50 Anfragen, und FES oder QES brauchen das eID-Add-on zu API Premium.

  • Beim Listenpreis pro Nutzer liegt fynk Essential mit 19 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung niedriger als Dropbox Sign Standard mit 24 € laut Euro-Preisliste, ab zwei Nutzern. Ein einzelner Versender kommt mit Dropbox Sign Essentials auf 160 € im Jahr. Im fynk-Preis stecken außerdem Vertragsmanagement und KI. Wenn ihr EU-Hosting oder QES braucht, vergleicht die veröffentlichten Preise von fynk mit einem Angebot für Dropbox Sign Premium oder das eID-Add-on zu API Premium.

  • Nur über Dropbox Sign eID, ein Add-on zum API-Premium-Tarif. Signaturen aus den Web-Tarifen sind einfache elektronische Signaturen. fynk enthält EES, FES und QES in jedem Tarif.

  • Ja, Niveau für Niveau. Die Standard-Signaturen in der Web-App von Dropbox Sign sind einfache elektronische Signaturen, FES oder QES kommen über das eID-Add-on im Tarif API Premium, und das Niveau bestimmt der eID-Anbieter. Bei fynk sind EES, FES und QES in jedem Tarif verfügbar. Nach eIDAS folgt die Gültigkeit dem Niveau und dem Prüfpfad, nicht dem Anbieter.

  • Ja, als kostenlosen Tarif mit drei Signaturanfragen pro Monat für einen Nutzer, und die bezahlten Tarife lassen sich 30 Tage testen. fynk hat einen kostenlosen Tarif für einen Nutzer und 14 Tage Testphase.

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