fynk vs Adobe Acrobat Sign.

Adobe Acrobat Sign, früher Adobe Sign, und fynk holen beide eine Unterschrift auf jedem eIDAS-Niveau. Der Unterschied liegt darin, was nach der Unterschrift mit dem Vertrag passiert, wo die KI sitzt und welche Funktionen ein Vertriebsgespräch voraussetzen. Verglichen über Vertragsmanagement, KI, Signaturen, Sicherheit und Kosten.

Von Felix Scholz, fynkZuletzt geprüft
fynk

fynk

Vertragsmanagement mit integrierter E-Signatur und KI-Assistent.

Kategorie
CLM mit E-Signatur
Signaturniveaus
EES, FES, QES
Preismodell
Pro Nutzer, unbegrenzte Dokumente
Ab
Ab 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)
Am besten für
Europäische Teams, die Verträge, KI und eIDAS-Signatur (bis QES) in einem System mit transparenten Preisen pro Nutzer wollen

Adobe Acrobat Sign

Adobes E-Signatur-Lösung, gebündelt mit Acrobat für Teams oder einzeln als Acrobat Sign Solutions.

Kategorie
E-Signatur
Signaturniveaus
EES, FES, QES
Preismodell
Pro Nutzer; Sign auf Anfrage
Ab
23,99 USD pro Nutzer/Monat (Acrobat Pro für Teams, jährlich)
Am besten für
Unternehmen, die bereits mit Adobe Acrobat arbeiten und PDF-basierte E-Signaturen mit Unternehmensintegrationen brauchen.

Nimm fynk, wenn

  • Vertrag und Signatur in einem System liegen sollen, in einem Abonnement.
  • Euer Archiv Fragen beantworten und Fristen verfolgen soll, statt unterschriebene PDFs zu lagern.
  • KI-Extraktion und Playbook-Prüfung in jedem Tarif enthalten sein sollen statt als Acrobat-Add-on.
  • FES und QES in jedem Tarif verfügbar sein sollen, auch in den Self-Service-Tarifen.
  • Ihr für den Tarif mit API und CRM-Integrationen einen veröffentlichten Preis wollt.

Nimm Adobe Acrobat Sign, wenn

  • Euer Unternehmen ohnehin mit Acrobat arbeitet und die Versender bereits Lizenzen haben.
  • Ihr einen SOC-2-Typ-2-Bericht oder das C5-Testat braucht, nicht nur ISO 27001.
  • Ihr native Integrationen mit Microsoft Dynamics 365, Zoho CRM, Oracle CRM, NetSuite oder SugarCRM braucht.
  • Ihr Online-Beglaubigung in den USA braucht.
  • Unterschreiben die ganze Aufgabe ist und ihr unbegrenzt E-Signaturen in dem PDF-Werkzeug wollt, das euer Team schon nutzt.
Funktion für Funktion

fynk vs Adobe Acrobat Sign: der vollständige Vergleich.

Gruppiert nach den Bereichen, die diese Entscheidungen bestimmen. Wo eine Funktion existiert, aber in einem höheren Tarif, einem separaten Produkt oder bei einem Drittanbieter steckt, ist sie als teilweise markiert.

FunktionfynkAdobe Acrobat Sign
Vertragslebenszyklus
Zentrales ArchivJa (Document Hub)Archiv signierter Dokumente
Vorlagen mit gesperrten KlauselnJaWiederverwendbare Vorlagen
Freigabe-WorkflowsJaFreigaberollen
KI
KI-VertragsanalyseEnthaltenAdd-on (Acrobat KI)
Signaturen
SignaturniveausEES, FES, QESEES, FES, QES
Qualifizierte elektronische Signatur (QES)JaÜber Dritt-VDA
SignaturreihenfolgeJaSignaturreihenfolge
BeglaubigungNeinNur USA (Notarize)
Sicherheit und Kommerzielles
ISO 27001JaISO 27001
SOC-2-BerichtNeinSOC 2 Typ 2
Öffentliche APIAb Business-TarifÖffentliche API
CRM-IntegrationenSalesforce, Pipedrive, HubSpot, AttioSalesforce, Dynamics, Zoho
Kauf im Self-ServiceJaNur Teams-Tarife

Jede Zelle ist an den öffentlichen Seiten des jeweiligen Anbieters geprüft. Links und Prüfdaten stehen in den Quellen unten.

Wo sich fynk und Adobe Acrobat Sign wirklich unterscheiden.

Ein Archiv oder ein Vertragssystem.

In Acrobat Sign verwaltet ihr unterschriebene und empfangene Dokumente, erstellt Berichte und verfolgt den Stand der Abläufe, mit wiederverwendbaren PDF-Vorlagen und Freigaberollen im Workflow. Das ist ein Archiv von Vereinbarungen, kein Vertragsarchiv mit Vertragsmetadaten, und es funktioniert gut, solange die Unterschrift das Ende der Aufgabe ist. fynk liest jedes Dokument beim Eingang und führt Parteien, Termine, Werte und Kündigungsfristen als Daten, mit Fristenerinnerungen, gesperrten Vorlagen und Freigabepfaden in jedem Abonnement. Beim Vertragsmanagement liegt fynk vorn.

Was ihr damit tun solltet

Wenn unterschriebene Verträge Verlängerungstermine und Pflichten tragen sollen, klärt zuerst, wo diese Daten liegen werden, und vergleicht erst dann Preise pro Platz.

Adobe Sign Kosten: zwei Wege, Adobe zu kaufen.

Adobe verkauft die E-Signatur in zwei Formen. Die Tarife Acrobat für Teams laufen im Self-Service, pro Lizenz, mit eingebauter Signatur ohne Nutzungsgrenze. Acrobat Sign Solutions läuft über den Vertrieb, mit Angebot pro Nutzer oder pro Transaktion, und dort stecken CRM-Integrationen, API, erweiterte Authentifizierung der Unterzeichnenden und das volle Compliance-Portfolio. Adobe schreibt selbst, dass die E-Signatur in Acrobat Standard und Pro nicht dasselbe Compliance-Niveau bietet wie Sign Solutions. fynk veröffentlicht die Preise aller Tarife bis Business, und Business enthält die API und die native HubSpot-Integration. Bei der Preistransparenz liegt fynk vorn, bei der Breite der Enterprise-Integrationen Adobe.

Was ihr damit tun solltet

Schreibt eure Muss-Kriterien auf und fragt Adobe, in welches Produkt sie fallen. Das bestimmt den Preis stärker als die Einstiegszahl.

Qualifizierte Signaturen und wer sie ausstellt.

Beide decken EES, FES und QES nach eIDAS ab. In Acrobat Sign läuft die QES über einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter eurer Wahl, der das Zertifikat ausstellt, Adobe liefert den qualifizierten Zeitstempel. In fynk sind alle drei Niveaus in jedem Tarif eingebaut, einen zweiten Anbieter braucht ihr nicht. Adobe bietet außerdem Online-Beglaubigung über Notarize, allerdings nur in den USA und in Business- und Enterprise-Tarifen. fynk bietet gar keine Beglaubigung. Für die QES in Europa ist fynk einfacher, für die Beglaubigung in den USA hat nur Adobe eine Antwort.

Wo die KI sitzt.

Adobes Vertragsanalyse gehört zum Acrobat KI-Assistenten, der erkennt, wenn ein Dokument ein Vertrag ist. Er wird als Add-on verkauft, ist in Acrobat Studio für Teams enthalten und gehört weder zu Acrobat Pro für Teams noch zu Acrobat Sign. In fynk sind KI-Analyse, Prüfung gegen euer Playbook und ein Assistent über das gesamte Archiv Teil jedes Tarifs, begrenzt durch monatliche KI-Credits pro Nutzer. Wer KI auf den unterschriebenen Verträgen will, ohne ein weiteres Produkt dazuzunehmen, ist mit fynk besser bedient.

Kostenmodell

Adobe Acrobat Sign Preise und Kosten im Vergleich zu fynk.

Einstiegspreise zum Prüfdatum und die Mechanik darunter, die mehr zählt als die Zahl in der Überschrift.

Wofür ihr zahltfynkAdobe Acrobat Sign
PreismodellPro Nutzer, unbegrenzte DokumentePro Nutzer; Sign auf Anfrage
EinstiegspreisAb 19 € pro Nutzer/Monat (jährlich)23,99 USD pro Nutzer/Monat (Acrobat Pro für Teams, jährlich)
Tarif mit API und CRM-IntegrationenBusiness, 39 € pro Nutzer/Monat (jährlich)Acrobat Sign Solutions, Preis auf Anfrage
DokumentvolumenUnbegrenzt (Fair Use)Unbegrenzte Signaturen
KI-FunktionenEnthaltenAdd-on (Acrobat KI)
Kostenlose Testphase14 Tage kostenlos testenKostenloser Test
Wo die Rechnung wächstMit der TeamgrößeMit den Lizenzen; Sign Solutions nach Angebot pro Nutzer oder Transaktion

Einstiegspreise pro Nutzer und Monat bei Jahreslaufzeit: fynk Essential, der günstigste bezahlte Tarif, und Acrobat Pro für Teams, der günstigste Adobe-Tarif mit Massenversand, Webformularen und Zahlungen. CRM-Integrationen, API und Adobes volle Compliance für E-Signaturen stecken in Acrobat Sign Solutions, Preis auf Anfrage. Lasst euch von beiden Anbietern euer echtes Jahresvolumen anbieten.

In der Praxis

Der Wechsel von Adobe Acrobat Sign zu fynk in der Praxis.

Wer Acrobat Sign verlässt, muss Adobe nicht verlassen. Der PDF-Editor kann bleiben, während Signatur und Verträge umziehen. Damit ist der Wechsel auch eine Lizenzfrage, und wie viel Arbeit dahintersteckt, hängt davon ab, welches Adobe-Produkt ihr nutzt.

Klärt, welches Adobe-Produkt ihr verlasst.

Adobe verkauft die E-Signatur in den Self-Service-Tarifen Acrobat für Teams und als Acrobat Sign Solutions über den Vertrieb, mit Angebot pro Nutzer oder pro Transaktion. Mit einem Teams-Tarif betrifft der Umzug vor allem Archiv und Vorlagen. Mit Sign Solutions kommt alles dazu, was an der API und den CRM-Integrationen hängt, und der Zeitplan richtet sich nach einem verhandelten Vertrag statt nach einer Preisliste. Sucht deshalb zuerst dessen Enddatum heraus.

Was ihr aus Acrobat Sign mitnehmt.

Acrobat Sign verwaltet unterschriebene und empfangene Vereinbarungen. Das ist ein Archiv, kein Bestand an Vertragsfeldern, rechnet also damit, Dateien mitzunehmen und keine Daten. Fragt Adobe vor Ablauf der Laufzeit, wie ihr unterschriebene Vereinbarungen samt Prüfpfaden gesammelt exportiert, und testet das an einer Stichprobe. fynk liest die importierten PDFs anschließend und liefert Parteien, Termine, Werte und Kündigungsfristen zurück, das verbraucht die monatlichen KI-Credits (150 pro Nutzer in Essential, 250 in Business). Vorlagen sind in Acrobat Sign wiederverwendbare PDFs mit Feldern. Baut sie in fynk aus den Ausgangsdokumenten neu und sperrt dabei die freigegebenen Formulierungen.

Ordnet die Integrationen von Sign Solutions vorab zu.

Sign Solutions bindet Salesforce, Microsoft Dynamics 365, Zoho CRM, Oracle CRM, NetSuite und SugarCRM nativ an. Davon hat fynk nur für Salesforce ein natives Gegenstück, den Konnektor ab dem Essential-Tarif. Die übrigen Abläufe müsst ihr auf REST-API, Webhooks oder Zapier von fynk neu aufbauen, die es ab Business gibt, und was über die Adobe-API versendet, schreibt ihr gegen die fynk-API neu. Mit einem Teams-Tarif gibt es weniger zuzuordnen, denn CRM-Integrationen und API stecken bei Adobe in Sign Solutions.

Passt die Acrobat-Lizenzen nach dem Umzug an.

Wer täglich PDFs bearbeitet, behält Acrobat, nur die Versender wechseln das Werkzeug. Ist die Signatur umgezogen, werden die Signaturfunktionen überflüssig, die Adobe bei Acrobat Pro für Teams (23,99 USD) gegenüber Standard (16,99 USD) aufführt: Massenversand, Webformulare, Zahlungen über Braintree und die E-Signatur-Integrationen mit Microsoft und Box. Prüft, ob Standard für die verbleibende PDF-Arbeit reicht. Falls ihr Studio wegen der Vertragsfunktionen des KI-Assistenten gekauft habt, prüft auch, ob ihr es noch braucht. Die Teams-Tarife laufen ein Jahr und werden monatlich abgerechnet, legt die Lizenzänderung also auf das Ende der Laufzeit.

Wo der Wechsel von Acrobat Sign wirklich nicht passt.

Bleibt bei Adobe, wenn Acrobat ohnehin auf jedem Rechner der Versender läuft, die Signatur ohne Nutzungsgrenze in Lizenzen steckt, die ihr sowieso bezahlt, und ihr kein Vertragsmanagement braucht. fynk käme dann als Kosten obendrauf, statt etwas zu ersetzen. Dasselbe gilt, wenn ihr auf Online-Beglaubigung in den USA über Notarize angewiesen seid, wenn der Einkauf einen SOC-2-Typ-2-Bericht oder das C5-Testat verlangt (fynk hat nur ISO 27001), oder wenn eure Vertragsprozesse über Dynamics 365, NetSuite oder ein anderes System laufen, das Sign Solutions nativ anbindet. Dann kostet die Migration echten Aufwand und bringt wenig zurück. Das hört ihr besser jetzt von uns als mitten in der Einführung.

"fynk schafft eine einzige Quelle der Wahrheit für unterzeichnete Verträge und stellt sicher, dass keine Verträge in Ordnerstrukturen verloren gehen. Es erinnert uns zuverlässig an bevorstehende Vertragsfristen. Und der Unterzeichnungsprozess ist deutlich schneller und effizienter."

Verena Kamm In-house legal at Kronos Solar Projects GmbH
Quellen

Woher diese Angaben stammen.

  • fynk [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16]
  • Adobe Acrobat Sign [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]

Eine Angabe stimmt nicht mehr? Schreibt an [email protected] , dann prüfen wir die Zeile neu.

Häufige Fragen zu fynk vs Adobe Acrobat Sign.

  • Für Signatur plus Vertragsmanagement ja. Für Online-Beglaubigung in den USA nein: Die bietet fynk nicht an. fynk ersetzt auch nicht Acrobat als PDF-Editor. Wer täglich PDFs bearbeitet, behält dafür eventuell eine Acrobat-Lizenz.

  • Adobe Acrobat Sign, früher Adobe Sign und davor EchoSign, gibt es auf zwei Wegen. Im Self-Service steckt die E-Signatur in den Tarifen Acrobat für Teams: laut US-Preisliste 16,99 USD für Standard, 23,99 USD für Pro und 29,99 USD für Studio, jeweils pro Lizenz und Monat bei Jahreslaufzeit und ohne Obergrenze für E-Signaturen. Pro ergänzt Massenversand, Webformulare und Zahlungen, Studio den KI-Assistenten. Das eigenständige Acrobat Sign Solutions mit CRM-Integrationen und API hat keinen öffentlichen Preis, Adobe erstellt dafür Angebote pro Nutzer oder pro Transaktion.

  • Das hängt davon ab, welches Adobe-Produkt ihr bräuchtet. Acrobat Pro für Teams kostet laut Preisliste 23,99 USD pro Lizenz und Monat bei Jahreslaufzeit, fynk Essential 19 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Wenn ihr CRM-Integrationen oder die API braucht, vergleicht fynk Business zu 39 € mit einem Angebot für Acrobat Sign Solutions, denn diesen Preis veröffentlicht Adobe nicht.

  • Ja. Acrobat Sign unterstützt EES, FES und QES nach eIDAS, die QES über einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter eurer Wahl. fynk enthält EES, FES und QES in jedem Tarif.

  • Ja, auf demselben eIDAS-Niveau. Acrobat Sign kann einfache, fortgeschrittene und qualifizierte Signaturen einsetzen, für die QES arbeitet es mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter eurer Wahl, der das Zertifikat liefert. Bei fynk sind EES, FES und QES in jedem Tarif verfügbar. Die Rechtswirkung folgt dem Niveau und dem Prüfpfad, nicht dem Produktnamen.

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